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gen unterbleibe deswegen doch nicht, esseye genug, wannS nnr der Herr nichtgeben darf. Die Ausübung dieser Maxi-me ist der praktische Commentarius überdas alte Sprüchwort: Grosse Herrn wol-len bedient seyn. Ich mag mich bey die-sem Umstand nicht aufhalten, weil ich je-den Herrn, der so denckt, verabscheue.
Zur Ehre unserer Teutschen Höfe mußman bekennen, daß eö viele derselben gibt,an welchen nicht nur ein zureichender, son-dern überflüßiger Fond zu den Besoldun-gen vorhanden ist, auch die Zahlung soziemlich richtig geleistet wird. Man be-merktet aber zugleich einen andern wichti-gen Fehler. Es seynd der Leute zu viel,die Besoldungen seynd also zu sehr ver-theilt, bey den wichtigsten Aemtern nichtgenug proportionirt, bey den mittlerenkaum und bey den geringern nicht allemahl
hin-