Fuschnfft«
fichdoch/ohne zwetffel/durch Göttlichen Trieb/zu unter-schiedlichen Ieiten/reme/EvangelifcheLehrergefunden/die absonderlich und cx professo, von den Lastern gepredr-get/unddaraufebensolcheihrePredigten/moffentlichenTruFgebracht/wiedrepublicimSünden-zedel/Laster-Platz/Günden-Roll undanderezu erkennen geben.
Dann ob wol bey dem großen Theil der Menschen/schier weder Straffen noch Warnen / weder Drohennoch Bitten mehrhelffen will/ und man wol zu besorgenhat/man werde damit schlechten Danck verdtenen/wannman wider die Laster redt und sthmbt / manwerdeauchnichtjedermanfromm machen > Za es darfften noch etli-che/ sonderlich die/ welche (wolohnedeßpredigerswis-ftn) getroffen worden/darwider bellenund um sich schnoblen/ftgen/wiejener Heuchler: Meister/mitdenen Wor^ren schmähest« uns auch. Luc. c.ir.v.40. So thut dochMich ein Predrger/riach Gottes Befehl/setn Amt/ selbi-ges nurStraffen/Drowen undMrmahuen redlich auß-zurichren.r.Tim.c.4.v 5. aufswenigst/stm eigene See-le zu errerren/Ezech.c. zz.v.§. Und werden sich/ob GOttwrll/noch etliche dabey finden/die einem getreuen Freunddanckett/derchnenoffenhertzigsagt/wasihttenü'belanste-hct/und sie damit vor Schaden warnet/ also/ daß verhosifenttich nicht alles wird umsonst / und unser Arbeit imHErrennicht vergeblichseyn/-.Korimh.c »5.V58. Lautder tr östlichen Verheissung Gottes/da er sagt: Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fället/und nichtwieder dahin kommet/ sondern feuchtet die Erden / und
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