ii r.
An den Herren Verfasser.
l Er lehret wie «r UUi und lebet wie er lcher,
»Der wird voniedem mit Zweyfachem Lob beehret/
Wer Laster weißt im Buch, im Leben geht den PfadDer Edlen Lugenden, -kriegt Gott undMenschen Gnad,
Diß weißk/Herr Bauller/ Ihr/ die neue Feder schreibet.
Und mahlt der Laster Last, das Leben selbsten treibet
Der wahren Lugend Frucht z Drum lehrt Ihr, wieIhr lebt/
Diß ist die doppelt'Ehr/ dieIhr Euch selbsten gebt.
Zu schuldigen Ehren/ sorvol deß -Zerren Verfassers/als -ruch dieser Lob- und teß-würdigen Arbeit/verfertigte dieses
Jachanas Herman/ zur H.H. Drei-
Emlgkett In Ulm Pfarrer.
Kling »Name.
!§r ifi/dergm Mdböß/nichk weist zu unterscheiden iWer rühmt die Tuger^ nicht? Wem »st das Laster gifftVon selbsten nicht bekam i Wen nur Der Neid betrifft/Der sihet aisobald/ dmAehlerzwißchen beyden.
DocL aber werl die Nacht sich pfleget zu verkleiden
D>ffk in das helle Lischt/ das Lischt auch mit der NachtDen Schmuck verwechslet» muß/ und dessen güldner PrachtDie Finsterniß bedeckt; Werkandie Lastermeiben iEs muß die Tugend selbst offt Laster-Tittl leiden iDie Laster aber seynd gleichale was gursbeliebtGeschihet auch gar viel/ daß einen diß betrübt/
Was durch verborgne Kraffi, Leib/Seel/und Geist satt weiden.
Wer da recht zeigen kan der Lastern EigeüsthaMDen soll manbillich als den Scharff-gesinnten yreisen iWeil Ihr/ Herr BauNer/ dann diß uns habrwollmweistn/
So blübet Euer Ruhm/lang nach dem Lebens-Safft.
Honori» ScsmorirerßoLöxofuit
Matthias Cellarius, Vlmenßs t
Pastor P. t. V'ötttngenßum , in agro
FP’ürtcmitrgico,
V.ZXrr