Die xxrv. Zaster-Predigt/
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Ding /führetGOttdarüberzrim Zerigrn »md ergiebee sich GL ktesgerechtenGericht / so er in seiner Aussag soltc falsch erfunden werdm / alles zuGOkttsEhre und der nochlcidenden Wache« und Gerechtigkeit zum besten. Nach,dem nun die Sach und der Hairdcl ist: / darüber einer schwören soll / nachdemwird auch die Eydcs--Ivrmnl concipire und verfaßt / lind dem r>e schwö; msoll / vorgesprochen / das hersset ein gclch kerEyd / heisset suche n leidlicherEyd / vielleicht weil besondere ausscrliche Gebärden der leiblichen Glieder / alsder Hand und aufgehabmen Fingern darbe .) in Acht genommen werden / denMrMeyd« j- 0 ( t halten. Darnach müssen wir atlch wissen was meineydig sey / oderdir achcht«! was heisst einen falschen Eyd thun/ rremlich Mcineyd ist es l. wann man beymhck ' falschen GOtk / bey den Heydrnschen Abgöttern / bey den Heiligen und dem
I-Bey fal. Heiligchim^ oder irgend bey einer Creatur schwöret. Die SchrissrgclchmnschewGott/ »or / wann einer bey einer gemeinen / uMwetheren Crearrrr / als beom
Himmel / bey der Erden / beym Tempel oder beym Altar schwöre / so habe dasnichts auf sich / so aber einer bey einer heiligen / gewecheren Creatur / als beymGold deß Tempels/ oder beym Opffer deßAltars fchwö: e / das sey gültig / m,swcr das nicht halt«/ der sey Meineydig / Match, rAber der HEtr Christuskehm sie {daß man gar bey keiner Creatur / weder bey dem Himmel/ noch beyder Erden / noch bey Jerusalem / noch bey unftilt» Haupt schwören solle/Match.;. Josuavecheut denJsraeiiten / sie sollen nicht bey derHcydenGötter schwören / e. rz. und der HEn klaget durch die Propheten über dasJüdischeVolck/ sie schwören / so wahrder GOtt zu Dan lebet/ daswardaSAbgöttische güldencKalb/ dasJerobeam gen Dan gcsctzethatte / Amos 8 . sieschwören bey dem HErrn/uich zugleich bey Malchom/ dem Abgott der Kinder».U*nö« Ammon/Zeph.l. sieschwsrcnbeydem/dernichtGOTTist/Jer.;. Mein,th'g> eyd ist es 2. wann man ohne erheb licheUrsach freventlicher Weise sich sclbstenzum Eyd anbent/schwöret und GOttzum Acugeir «nrussk/ da doch der/ dererredet / ein solches wol uttgeschworen reden / und der / der es höret / wol ringe,schworen glarrben könie. Die Schrifftgelchrten lrhrtten / man handle nichtwider GOties Gebott/ wann man gleich in gerneinenMedm und Geschafftenum eines jeden gemeinen Dings willen bey demNamenGottes schwö^ e/wamman nur nicht die ttnwarheie rede und falsch schwöre z Der HErr Christusaber zeiget ihnen/ daß es Sund und Meiner)- sey/ wann man ohne Noch rmdzu einer solchen Sach schwör/dieder Wichtigkeit nicht ist / daß man znr Be,siattguugderselbenGottesNamenMMnsolleMatch.5.DannGvttLsNMist ein grosses Kleinot / daß man nicht verkleineren / und durch nnnöchigmGebrauch nicht gemeir, und verachemachen soll/ welches auch dieHeydm n,karrni rrnd gesagt/ um erncs Stuck Gelds willen/ soll man der GotterNammnicht mißbrauchen. Ein Christ soll erssalsdann schwören / wamrs GOnesEh-/ der Obrigkeit Gebots/ unser Berrrff/ die Christliche Lieb undseMch,