i 6 4 Die xxix.Lafte r-Drebiak/
^cher bey ihnen auch das Schlaffen an/ und treiben st lchesGnappen undGnautendie ganhe Predigt durch/ ohne Scham und Scheu / zulegt wann diePredigt beschloffcnwird/ erschrecken sie/ wachen und stehen mir den andernauf/ uird wissen kein Worr was man gep> cdiget hak / der schwaryc Raben,eettch« Vogel der Teufel hat das Wort alles vor ihren Ohren weggenommen. So»nßl eben stündlich aber / so schändlich uird schädlich dieses Laster ist / so finden sich dechLcaokwor. allerley Entschuldigungen / damit sich die Leute wollen wcrß brennen: Dieut * j Eine sagen / es sey natürlich daß man nach Essens/ oder wanrr es still an einem
Ort ist/ bald entschlaffe. Amw. Derfromme/ Geist,reiche Lehrer/ JohannAmd / in seiirer Postill / Dominica bexsxesimr, wil nicht allen Schlaft»der Kirchen für natürlich halren / wie wir dann schon oben gehöret / daß derTeufel darmit sein Spiel habe i der denen Menschen / die vorhin darzu geneigti. seyn / ihre Sinne also berhörer und entschlösset. Andere sagen/ sie seyen es ahso gewöhnet/ sie können es nicht lassen/ seyen ihnen selbst feind darum. Anrw.DieGewonheit entschuldiget nicht / sonst köme man alre Sunden / auchdiegrössesten Laster damit cirtschuldigen : Bistdu esso gewöhnet / so bekennestdu / daß du es schorr lang getrieben / i;nd bist also reiffzur Straff/ wisse aber/daß diß eine böse Gewonheit ist / die man abschaffen / und sichdargegenanenz. was Gmes gewöhnen soll. Etliche ziehen sich auf andere und sagen: Thutes doch der und der selbst/ ich habe es selbst gesehen/ daßdenen und diesen dieLugen arrch unter der Predigt seyn zugangen/ und dergleichen. Anrw. DieSünde ist darum nicht desto leichter / und dein BösesThun ist darum nichtdesto besser- / wann du gleich siehest / daß es andere auch also machen / habe duAcht aufdich selbst / i.Tim.y. Ein jeglicher wird für sich selbst GOTT Re,chenschafft geben/Rom.14. Will dir aber je andern folgen/ so sieheaufdie/die unter der Predigt mit Andacht arrfmereken/ »nid thue es ihnen nach/ das istExempel dir viel rühmlicher und muchchcr. In Summa / wann jemaln eincEm,Eun/chl vk. schuldigunghatte hclffcn mögcn/so hatte Eutychus Entschuldigung gnug ge,«rvcyiei. dann er war ein Jüngling / nochcin Knabe / und also 1 wie die Jugend/
jtim Schlaf geneigt: Er schlieff nicht bald im Anfang der Predigt / sondernda er dem Apostel Paulo schonetliche Stunden mit Lusthattezugehören Erschlieff um die Mitternacht / vaes sonsten Schlaffens,Ieit ist / und hatte dasAnsehen / er sey wider seinen Willen vomSchlafübereilck worden / ja eSfcheinte / er habe sich darum in das Fenster au die Lusst gefetzt/ daß er sich deßSchlafs erwehren möchte: Aber dieses alles nngeacht / ziehet GOTT seineHand von ihmab/ lind läffet ihn um solches seines Schlafs willen / im Schlafzu tod fallen. Darum hilfst keine Entschttldigung darfür / wollen wirGOTT in der Kirchen dieneir / so Mir wir die Predigt und sein Wort nichtverachten/ sondern dasselbe heilig halten / gern hören und lernen/ darbcy sollund Muß es auch verbleiben. '
11. Ve u