vf6 _ Die xx^l.L aste r-Predigt/ _
~ ren und pharrseern / und sprach : Ist es auch recht
auf den Sabbath heilen ? Sie aber schwiegen stille.
Eingang.
Geliebte urLh.nsto dcmAErren /
DonGOt. hat GOtt der HErr nach seiner Allmachtunv Weiß,
tc« schöner heit alles in der Welt wol geordnet/mit Maß/Zahl und Te-
Ordnung wicht / Weiß!), n. Wie dasselbe an dem Lauff der Sonnen/
Welt/ deß Mondes und der andern Planeten und Sre: ne» i m dem
Menschen und dessen Bildung / Geburt/ Gaben/ Stand/Thun lind Leiden/ an den wilden und zahmen Thieren/ an den Gewachsen undFrüchten der Erden / an den Landern und Königreichen inrL deren Äirßthei-!ung und Regierung zrr ersehen: Sonderlich aber findet sich solches / wannivüdie Zeit und deren ordentlichen Unterschcidbetrachten/dadievierJahrs-Zeiten/Frühling/Sommer/Herbst und Winter zierlich aufeinanderfolgen/man zchlct Jahr/ Morrat / Wochen / Tage und Stunden nach einander / einjegliches hat seine Zeit und alles Fürnchmen rrmer dem Himmel hat seineStunde / Pred.Sal.;. Auch wo man die Zeit recht in Acht nimmt / gibtGOtt der HErr seinen Secgen und Gcdeyen dar zu / wie Salomo auch sagt/Brfosder« *6 lize alles an der Zeit rrnd am Glück / Prcd. 9 . Vornemlich aber hattvrgrn der GOtt der HErr eilten schöncrr rnrd nützlichen Unterscheid gemacht in derZeit/Ftycr.und wegen der Werck-Tagen / an denen eil! Mensch seine Handarbeit verrichtenWMlk.Ta» soll / znr zeitlichen Nahrung und Unterhaltung seines Leibes / und wegen dad ' Sonn-und Feyer-Tagen/ an denen ein Christ seinem Gokttsdienstsolleab-wm ecn zrrr Unterweisung und Trost seiner Seelen. Da darff keilt Spötterfragen: Warum muß eiir Tag heiliger seyn / denn der andere / so doch dieSonne zugleich alle Tage im Iahr machet ? Dann die Weißheik deß HAmhat sie so unterschieden / und er hat die Jahr-Zeit und Feyer-Tage also geord-net/ Syr. ix. Wer darwider thut/ unddenFericr-Tag/ den der HErr zu hei-Vorei-a^ klgen befohlerr/ eutheiligee/ der thut wider GOtt deir HErrn selbst.v r Weil wir denn bißher von itiiterschiedlichen Lastern geredet / die wider
die erste Tasel seiner Heiligen Zchen Gebottcn lauffen/sowollen wirfür gegen-wärtige Predigt/anfglelcheWeise/
von der Enthetkignng deß Sabbatbs/
Wunsch, etwasweitersreden und handlet, / darzu uns GOttderHErr/ Geist/ Gnade/und Seegm verleihen wolle / Amen,
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