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Lehr.Za meldendas leicht-ftrrcheTaatzen.
I.
Zur Unzeit.iSomttag/
»-Nacht/
»-Klag.
Diei-xxv. Laster-Predigt /
ein scharffer Eißscholl / den Kopffabgestoffcn / wie sie zuvor den frommen Io,hannem um den Kopff gebracht hatte.
Lehr.
>Ty diesem ltichtferktgenTantzdeßTöchterlemsderHerodias/ haben, wir jetzo von einem andern Lasier zu reden / und da für zu warnen/das Heister rripuömm, fcaäleicfctfcmgc Tanyen / dachn ein je-der Gewissenhafter Christ sich hüten sott. Alsdann aber tsi einTantz leichtfertig und verbotten:
Wann man i zurUnzetttantzet. Das aber heisst zur Unzeit getan,tztt/wannmai, eintweder zur S). Zeit/aufhoheFest-Sonn-undFeyrtag ran-ii« / welches zwar gemein ist/ gleich als ob der Sonmag sonsiumnichtSdawar« / als daß man Lantzdaran anstellen und halten fo!te / aber GOt derHErr sagt imGebort: Du folt den Feyrtag heiligen. Darum die Rö-mische Käyser wol und löblich gethan/ daßfieoffenrlich im Reich / anhohcnFesten/ SonN'UNdFeyrtagenalle Schauspiel / Tänir und anders Spielenverbotten haben/wie noch die Käyse l. Rechten ve mögen: Und die/so solchenTäntzen/mitVe saumung deß Gotttsdiensts nachgegangen und beygewoh-ner/ seyn darüber«» offenen Bann gethan worden/ wie tm+. Conciho Car-chae'ncnsi geschlossen worden. Der S), Augustinus in Ps.zr. sagt / es Wa-re besser und ve antwortlicher den gantzcn Sonntag graben /als tanken. Dar-um wer cineirTantz aufein hohes Fest / Sonn-oder Feyrtag begehrt/oder ve»gonnt/oder halt/dem gib ich hiemit zu bedrucken das NB. GOttcs/ Gedruckt/gedenckedeßSabbatlagS/ daßduihnheiligest. r. Mos.ro. Gedencke/ daßdieser Tag kein gemeiner Tag ist / daran du deine Merck verbringen mögest/sondern es ist deß HErr n Tag / den du heiligen/ gantz und allein mit heiligen/Göttlichert Wercken zllbringen sollest. Zur Unzeit heisstö gerantztt / wannman bey der Nacht rantztt und im Finstern mauset / dabey man gemeiniglichnichts ehrliches suchet/ wie der HErr Christus sagt: Die Menschen lieben dießinste nus mehr den das Liecht/ dan ihre Werckeseyn böß/ wer Arges thut/derHasser dasLiecht/un koint nitandas Liccht/aufdaß seine Wercke nicht gest äfftwe dcn-Ioh.;. Bey solcheNacht-Tany« wird offt einMensch verzuckt/un ler-net danu/daß es besser ware/daheim geblieben/und dergleichenHandelnie erfah-ren haben. Zur Unzeit heisst esauch gekanyee/ wann man tantzer bey grassi,
renden öffentlichen Landplagen /da es wegen Ki ieg/Theurung/ Pestilem;/oder
der Be folgung halben übel und gefährlich stehet/ und also ein gemein Gratt-und Landbetnibntisvorgchet / daß man öffentliche Buß-undB«tk-Tägan-stellet t wie die Ninivuen Ion.;. Oder da einer sein eigen Haußleyd undKlagbar/ in seinem Haust odc in seinem Geschlecht und nahen Anverwand««en/da hcisstS: Der Bräutigam gehe auß seiner Kammer/und die Braut auß