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Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
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vonderSchmeichelty:

7SP

der HErr Christus in den verlesenen Worten an den Phariseern und deKen

Jüngern radelt und sagt: Ihr Heuler / was versuche ihr mich *Wolan/wir wollen solche Wone erstlich gegen den Beschreibungen der an,dem Evangelisten halten / wiedecholenund Mären /damach auch anzeigen/was wir darbey werden

PonderSchmei'cheley/

zu unserer Lehr und Nutzen zumercken und zu behalten'haben. Darzu uns Wunsch»GOtt seine Gnade und Segen vrrleihe/Amen.

Erklärung dessTexts.

gfi* S melden die drey Heiligen Evangelisten / Makth.rr. Marc.k^. undLuc. 20. daß nach dem der HLrr Christus machdenckliche Gleich,nüssrn demVolck vorgetragen/ als: Vondrnzweyen Söhnen / die^ der Vatkrr in den Weinberg gesandt / von dem Weinberg / der denvngetreuen Wein-Gartnern außgclirhen worden/ und von denen undanck,baren Gästenbey der Hochzeit deß Königs Sohns/ haben-es die Phariseer/Dt« Ph««-Schriffcgelehrttn und Tlresten deß Jüdischen Volcks gemucket / daß ders«rHErrsofrry öffrlrüich vor demVolck äussre geredet /romnen fichdrßwegcntusammm/ und hielten einrir mgenRachmit einander / wiest« ihnmöchtenfangen in ftinerÄede. Damit aber ihre listige Nachstellungdesto mehr ver,borgenbleibe / Eommmdie Phariseer nicht sechsten in eigener Person an ihn/sondern schicken ihre Jünger / zum Schein / -sie kommen nichkchn zu fangen/stmbk«« ihresondern von ihm w lernen/eswaren aberLaurrr/die sich im Gang/Kleidern/ 3 ü»g»r/Gebärden und Worten / stellenkönren / als waren siefromm / dir nahmen zussch Herodis Di»uer / damit wann fichThnstus verredn unddasMauk ver, m/tHwo»^brennet harre / er so bald zu Hof verrathen würde / odrrdaß -sie ihn so bald auf Dteaer« /frischer Thai-grriffen/nttdder Obrigkeit und Gewalt deßLand-PflegerS über,antworten tönten. Weil fienundenHErrnsaugeli rnid verstricken seltenin seiner Rede / so fangen sie an mir ihm zn reden / wir sie von den Phariseern und spra.abgerichtet waren/wegen einer strittigen Sach / den Zinßbetreffend / ob man ch«o rden / dem Kayser geben solle oder nicht / ehe sie ihm aber die Frag propomrenund vortragen / schmeichle« sie ihm / ziehen ihm das Halmlein gewaltig durchdasMaul / und rühmenihn mit vielen Worten / mit welchen sie ihn wolleneinnehmen /daß er ihre Schalckheit nicht merckei, solee / dann sie nennen ihneinen Meister/gleich als ob sie sich für seine Jünger angeben wollen / wir Meister/wissen / sagen siej/wjr haben es nicht nur von andern / sondern wir haben es wir wisse«/selber bißher in deinen Predigten gehöret / und sey!» dessen in unsern Hertzerrüberzeuget/ dass du warhafftig bist/ und lehrest den Weg GOttes/ t>a§ du war.vott seiner heilsamen ErkanittNttß und Erlangung der ewigen Seligkeit bafftig

Agg gg , recht