tzonderEygerimRaach.
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hen/ daß jrderman sagen muß/ dasiftGollesRach. So hat sich GOtt gero-chen an dem Münch/ der/wic jetzo gemeldt) Kayser Heinrichen im H-Gacra-menr ver gebcn/dann da er sich in einem Closier verbor gen/ Busse zu thun/ seynihm bieFinger/ damit er Ihm das Gisst gereicht/ abgefaulet/ja der gautze Leibichsaul un siinckend worden/daß niemand zu ihm gchen könen/sondel n man hakihm das Brot von fernen zugeworffen/ wie einem Hund / biß er also elendig,lichgesior^en. Mich. Sachs ö.i. Bißweilen rächet sich GOtt durch dieEngel gure und böse/ durch Ungewikter/dmch Krieg/ Theurung/ Hunger undPesiilentz / oder durch die 0 ' deutliche Obrigkeit/ die ist an Gottes Start einRächerin zur Snaffüber dre/so böses rhnn.Rom.ig. Osferacher sich GOttder HErr durch wilde Thier undandere seine Crearm en / i>tc ci zur Rache gc-schasieir/zu ve'derben die Gottlosen. Gvr.^§4 Diesem Rächer/ GOtt demHErrn greiffen die Rachgierigen in sein Amt/ beschuldigen gleichsam GOTTden HErrn/ als ob er seilt Amt nicht wol verrichtete/und das Übel nicht gebüh-rend ch achere / nemmcnihme (so viel an ihnen ich) seine Ehr/ setzen ihn von sei-nem Amt abe/reichen ihn auß demThron seiner Mayesiat/undsetzen sich an sei-ne Starr/ unterfangen sich eines solchen Wercks, das GOtt allein gebühret.
Ist das nicht ein schröcklichc Vermcchenheir/ ansolchen verwegnen/ rachgieri-gen Unmenschen. Der HERR sagt: Die Räch isi mein/ Ich wüi vergebren: Nein die Räch -si nnse-! wir wolicn uns selber rächen!
V Weil die Rachgrer ein greuikch Lasier ist. Die Rachgier reicht v -
«inen Menschen ab von der wahren Gottesfo, cht / halt ihnab vom Gebell/h'lidei k ihn an dem würdigenGebrauch deß H.Abcndmals.Ja/wann dieRach-,^lgtt/"gier ernes Merlschen Hertz recht eingenominen / so wird er also verblende undvc-stockt/ daß er weder sehen/ noch hören, noch gedencken kan/ was recht oder Versto»un' echt ist/ er ftbcf aUcsdmch ein gesär bt Glaß an/und wir d so ungchaltcn/daß ckung/cr/als ob er von Sinnen wäre / ausifährt und wütet / thutdas weder seinemAlter/ noch ftlnemGtand/ noch seinemAmtgemaß ich/ wirdaußeinem ver-nünfftigen Menscheir zu einer wildenBcsiieir/ ja zu einem lebendigeit Teufel/der nur daranfdringek/wie erdcm Nächsten möge Schaden zufügen/ thut offt silbsScha»chiiten eigenen Schaden/ nur daß er dem/an dem er sich zu rächen begeh- k/auch bta;Schaden chüe / ließ offt gern sein Leben / wann er sich nrrr rächen nnd sein «m LcdeuMüthlein an seinem Widersacher kühlen könnte / wölk ich doch gern sterben/sagt mancher / wann ich mich nur zuvor an dem Schwätzer / an dem Lö sier-manl/an dem Ehrendieb/an der Schandhur/ an der Eheverde. bcrin/rc. rächen , ze
Mvcklte. ZU Vindicta bonum Vita jucundius ipsäj sagt suvenLÜ^davisi/ w ' lSo ^
Lic Rachgier- ist ein lieblich Gut das man dem Leben vo> setzen thut. Mancheftrrd so gar drrrchteitfelk / daß sie lieber ihr Seligkeit vergeben/ wann siesich nur‘ Va i er> .solten rächen können / wie Valer. Herberg. in seiner Hertz-Posiill ein solch Herdrrgu/Erempelerzehlet mit diesen Worten: Jn Wclschland wll derr zweyIunckerH-rtz.soss.uneins/ und sagimemander ab zuLerb und Leben / der tinehaktt einen srom-p^.'