Vorrede
wärtigen Werkes zu gleicher Hofnung noch mehr berech-
tiget.
Einen Bürger Teutschlands zieret die Kenntniß derGeschichte Frankreichs: sie kann ihm nützlich seyn; DieStaatsbegebenheiten seines Vaterlands zu wissen ist ihmnothwendig, und eine Unwissenheit in Ansehung der Ver-änderungen desjeniges Staatskörpers, wovon er ein Mit-
D
glied zu seyn allerdings für einen besondern Vorzug halt,entehret ihn. So weit also das Nothwendige dem Nützli-chen , das Wesen der Zierde vorgehet; so weit verdienet dieGeschichte Teutschlands der Französischen vorgezogen zuwerden, und so viel wichtiger ist der Dienst derjenigen Ge-lehrten, die uns den Weg ein eben so anmüthig und nützlichals weitläufig und irrsames Feld zu durchwandern zeigen,und uns von den vornemften Denkwürdigkeiten, vonden wichtigsten Ereignissen unseres Vaterlandes, und de-ren Ursachen, bündig und gründlich unterrichten, vor demDienste derer die uns den Kern der Geschichte frem-der Staaten, wäre es auch gleich mit eben so viel und
noch