von Teutschkand
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unter Leopold.
Kopf, und mit den Holländern verdarb man es, indem« man ihnen die Si,cherheiksplätze, welche sie in den Niederlanden begehrten, abzuwettenabschlug. Die Conferenzen mit dem Graven von Avaur zerschlugen sich,und die Seemächte giengen den l r. September mit dem Kaiser ein Bind»»iß ein. Die Absicht davon war anfänglich nichts anders, als dasHaus Oesterreich, wegen dessen Ansprüche auf Spanien, zu befriedigen;und die Engelländer und Holländer bedungen sich zu ihrer Belohnungdie Eroberungen, welche sie in Amerika machen würden, aus.
Der Krieg geht in Italien an. Prinz Eugen dringt durch dieTirolischen Gebürge in Italien : er bemächtigt sich den 9. Julius desPostens von Carpi, und schlägt den Marschall von Villeroi den erstenSeptember bey Chiari, im Hcrzogthum Moden«: er endigt den Feld-zug durch die Eroberung von Mirandola den rr. December.
Friedrich, Churfürst von Brandenburg und Herzog von Preus-sen, läßt sich öffentlich zum König ausruffen, und setzt sich selbsten dieCrone zu Königsberg den 15. Ienner auf.
1702.
Der Streit wegen der Pfälzischen Succession, wird durch dieSentenz der Rotä zu Rom entschieden. Alle Länder, Meublen, rc.verblieben dem Churfürsten von der Pfalz, worgegen er der Herzoginvon Orleans die Summe von n 00000. Livres auszahlte.
Der Kaiser treibt den Reichstag, allein vergebens, sich widerFrankreich zu erklären, an. Er war glücklicher in seinen besondern Un-terhandlungen bey den Krassen : Der Fränkische, Schwäbische, Ober-und Niederrheinische, und der Oesterreichische verbanden sich zu dessenBesten zu Nördlingen den ro. Merz zusammen, und traten kurz her-nach der grossen Allianz bey. Der Churfürst von Baiern war damalcnzu schwach, sich allein dem Strom zu widersetzen; er ließ sich mit demKaiser in Unterhandlungen ein, und versprach zu dem Ren des Reichszu tretten, wann man ihm die entsetzlichen Unkosten, welche ihm der
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