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nach solle befchriben werden. Umb 8. Uhr gienge in difer Lapelle»die Predig an; welche gehalten R. P. Cadestinus weininger St.Petrischer Convemual; es fällte ein der i7.te Sonntag Penceco.stes, ein Vor-Abend der Kirch- Weyhung Sanct- Petrischer Lall-ÜLX; ZU gleich OeciicatioS.UlcbaeliL^rLliangell.
Hiema. Eras eric vobis Salus I, Reg, tl, v. 19,
Exordium .
§h muß heut den Eingang meiner Predig machen mitjenen Worten/ deren sich gebraucht vor 1727. Jah-ren/ jener Frid und Freud- volle Engel / so zu Bethle emdenen Hirten auf dem Feld/ ein zu vor noch niemahlerhörtes Geheimnuß- volle Wunder eröffnet/ eben dabey stiller Nacht das ewige Wort Christus )PluL, wahrer GQtt undMensch gebohren aus; Maria der Jungfrauen; die Wort deß Engelslauten also: Ich verkünde euch grosse Freud, (a)
Diser Worten / sage ich / muß ich mich heut auch gebrauchen;und sagen: Ich verkünde Euch ein grosse Freud. Wieso? Dieverliebte Braut in den hochen Lieberen Salomonis (b) seuffzet ei-nes Seuffzens/ und bricht gantz traurig in dise Klag- Wort herauß:In meinem Bethlein hab ich zu Nacht gesucht/ den mein See! lie-bet/ ich hab ihn gesucht/ aber nit gefunden: ich will auffstehen/und in der Stadt herumbgehen / auff den Gassen und Strassen/ undsuchen den mein See! liebt; Ich hab ihn gesucht/ aber nit gefun-den. Es haben mich die Wächter gefunden/ so in der Stadt he-rumb gegangen / da hab ich gefragt/ habt Ihr nit gesehen/ denmein See! liebet? Und da ich ein wenig vor sie kam/ hab ich ge-funden/ den meinSeel liebhat. Ich hab ihn gehalten/ und willihn nit lassen.
Lieb-
(a) LUC, z, (b) c<tnt,3.