-44Z c 67 ) Zu-gezogen. Sie werden preysen seine unendtliche Barmhertzigkeit /in dero Er ihnen so lang zugewartet. Sie werden preysen das ge-benedeyte/ und mildgütigste Hertz GOttes/ als welches sich miteiner eintzigen wahren Reu-und Lieb- vollen Beicht erweichen las-sen/ sich ihrer erbarmet/ und ohngeacht aller gebrochenen Treu' zu voriger Lieb und Gnad aufund angenommen. Sie werden prey-fen den Tag und die Stund / in welcher ihnen ein so grosses und► höchst nothwendiges Heyl widerfahren ist.
j Ach! ja freylich werden und sollen sie mit Lob sprechen ihr gegenj GOtt schuldigste Gegen- Lieb mehrers erzeigen/ alsichmitWor-j ten zu ermähnen vermag: und mir der verliebten Braut innbrünstig! sagen : Tenui eum, nec dimittam, (u) Ich hab Zhnr gehalten/^ und wird ihn nit lassen.
Es bleibt dann darbey / halten sie dann den / nach dem euerHertz so lang Verlangen getragen/ vöst in den Augen/ der mit denEeinigen ihnen den Gnaden - Wünck gegeben. Vöst in den Qh§ren / der ihr Seuffzen so gütig erhöret. Vöst in dem Mund/ dermit Todt- schwacher Zungen und Mund unsere Sünden an demKreutz hangend bey seinem Himmlischen Vatter entschuldiget.Vöst in den Händen/ der die Seinige nach uns drey gantzer Stundlang an dem Areutz außgestrecket. Vöst in den Füssen / der mitden Seinigen in grosser Armuth und Verlassenheit so manchensauren und harten Schritt und Tritt gethan / so lang Er uns alsvon feiner Heerd entloffene Schafflein gesucht / und gefunden.Vöst indem Hertzen/ der ja das Seinige durch die Lantzenso garnachseinem Tod hat visitieren lassen/ ob nit noch etwas darin» seynmöchte/ womit Er uns seine gantze Liebe erwisen zuhaben/ Man-niglich sattsawes Vergnügen gegeben/ Et continuo exsvst sanguis,.& aqua. (x) Und gleich aus den Lantzen- Stoß flösse Blut und'Wasser auß seinem Hertzen : lenui ^ nec dimittam- so^ so /
K u; l Qm., ( x ), 394m. ,Z. v.