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nach das Konvent ihre Cella; dazumahlen intra Clausuram bezogenhatte / wo heutiges Tags das Kloster - Gesund extra Clausuramihre Wohnung haben thut/ undkünfftig/ mit der Gnad GDttes/dieAbbtey zu stehen wird kommen. Wegen obermeldten Fara istauch geschehen / daß die jetzo abgebrochene alte Kloster - und Pfarr-kirchen LOntrabiert / kaum ferners aufs alte Fundament wegenArmuth der Zeiten/ hat mögen gesetzet werden; welches dann adoculum der Schwig- Bogen sattsamb dociert. Von 88. kdariL,^nna:, Faul! Kapellen / auch dero alten Stand / ist aus alten Do-cumenti; wenig zu eruieren / ausser wird gefunden / daßvorsOehlund Amplen/ und dessen fundo projiciert worden.
Als nun / nach repetierter desolation, die damahlige HerrenVorsteher ohnmöglich fo wohl das GQtts-Hauß / als Kirchenin anderen Stand zusetzen/ mächtig waren; haben selbe aufs we-nigst sich bearbeitet/ aufs alte Fundament, in spede dieHochwür-dige Herren Prcrlaten Pladdus und Maurus» zu bauen / oder aufswenigst die alte Mauren / rudera so wohl der Kirchen / als deßKlosters / zu rettaurieren. Allweilen nun dise Mauren mitler Zeitgantz röhrig/ mit notablen Riß/ und Ritzen nicht geringe Gefahrzeigten / ist sorgsamb erachtet worden hoch- nothwendig zu seyn/der Gefahr vorzukommen / und mit möglicher Bälde der Zeit/einer gantz neuen Kirchen/ in neuer limation das Fundament julegen: Welcher heylsame Gedancken am allerheiligstenDreyfaltig-keit Tag also efFectuiert wurde / daß an selbigem der erste Stein/nemblich den u ten Brachmonat 1724. gelegt/ zuvor den roden/das heiligste ^reutz aufden Platz deß Frohn-Altars gesetzet wurde.
Diser solenner ^.cTuL wurde desto herrlicher vorgenommen/je Hoch-ansehnlicher hochen Gast Gegenwart!) wäre. Sintemah-len vor St. Peter die Gnad getragen/ der Hoch-WohlgebohrneHerr/ Fe. Frey-Herr von Sirkingen/ damahlens Hoch-Löbk. V.
Ritter-Stands?r«6dent» anjetzo/ Jhro Kayserl. Königi.
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