aller Himmel/ nemblich der ander Himmel/ durch welchen derfte verstanden wird/ der selbige seynd seine GOtts-Häuser/ undKirchen aufErden. Alles Übrige will Er denen Menschen überlastsen; Er gibt zu ihrem Gebrauch daß Meer und die Flüsse / ihreNahrung daraus; zu suchen; Er gibt die Erden; ihre Früchten zugemessen; Er gibt Statt undMarck-Flecken/ ihreGewerb zu ha-ben; Er gibt Gärten un-^Wäwer/ ihren Nutzen darauß zuziehen;Ergibt Häuser/ zu de^ Menschen Wohnung/ und Auffhalt; fei-ne Kirchen aber behalt sich GOTT zu feiner Residenz und Woh-nung / in welcher Er will verehrt/ und bedient seyn. Ccelum CceliDomino.
Wann nun aber ein GOtts- Hauß der Sitz/ und die Woh-nung ist deß Allerhöchsten/ und wir durch das Liecht deß Glaubensversicheret seynd/ twß Christus der HERR indem Hoch-hei-ligsten Sacrarnenc zugegen seye/ wann ein GOtts-Hauß ein HaußDer Ehr und deß Dienst GOttes ist; mit was Ehrenbiethigkeit/reinem Hertzen sollen wir in ein GOtts- Hauß gehen? wir sottenuns kräfftigst vornemmen / weilen es der andere Himmel GOttesist/ gantz Englisch/ und Himmlisch darinn uns auffzuführen; annichts änderst zu gedencken / von nichts zureden/ noch was änderstzu thun/ so da Weltlich/ Indisch/ oder nur Menschlich ist/ alswas den Dienst GOttes anbetrifft. Ja / fern von uns solle seynalle Ausschweiffung deß Geists / alle Indische und Weltliche Ge-Dancken/ alles Geschwätz / alle ungereimbte Reden / alle Schnö-Digkeiten/ allesfürwitzige Umbschauen/ alle gottlose Anblick/ aufDaß wider keinen dergecröntePIälmitt Ursach habe sich zu beklagen/und mehrmahlen wehemüthigst zuseusszen; Quanta malignatus cstinimicus in Sancto, Pf. 73, Ach ! wie vil Böses hat der Feind inDem Heiligthumb gethan. Der Feind/ sagt Er: Jener GOtts-und feiner selbst vergessne Ahnst / welcher nur immer fortfahret /GOtt zubeleydigen/ niemahls aber ein Besserung seines Lebens
vor-