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Festum Cathedræ S. Petri, Das ist/ St. Peter Stuel-Feur : Als ... Frantz Johann Antoni/ Bischof zu Uthina, Reichs-Frei-Herr von und zu Sirgenstein/ Hoch-Fürstlich-Bischöfflich-Constantzischer Wey-Bischoff, ... Die Neu-gebaute Basilicam deß Heiligen Apostel-Fürsten Petri mit achttägigem Jubel-Fest in dem Lob-würdigen Gotts-Hauß St. Peter aufm Schwartzwald, den 29. Herbstmonat, im Jahr 1727 dediciert
Entstehung
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Hauß und Hof/ und für die hierin» gehabte Gedult gibt Cr euchdas ganye Himmlische Jerusalem. Aber ich mercke schon / wasihr mit eueren Gedancken einwendet: underdessen (sagt ihr bey euchftlbsten) underdessen müssen wir halt zu essen / und zu leben haben /wo werden wir es abcr nemmen/ wann wir durch Unglück umb alles

kommen seyn? Hxc omnia gentes inquirunt Matth. c. 6 . v. 32. Alsoreden und gedencken die un-Christliche Heyden/ als welche aufnichts anders gedencken/ als nur auf das Zeitliche: Quid mandu-

tahmitt , aut quid bibemus » aut quo operiemur f ibidem v. 31.

sollen wir esten / oder was sollen wir trincken / oder womit sollenwir uns bcücyden i Hxc omnia gentes inquirunt. Und dises ist alles/

was die Heyden und Abgötterer suchen/ ohne daß siejemahlen anübernatürliche Sachen gedencken. Die rechte Ahristen entgegenreden und gedencken ihrem Glauben nach/ was ihnen CHRISTUSder unfehlbare GOtt in erst angezogener Schrifft- Stell anzeiget:Wir glauben (sagen sie) daß die Vorsichtigkeit GOttes die-gel in dem Lufft speise / die Lilien auf offenem Feld weit schöner be-ttende / als die Menschliche Sorgfalt / dann Salomon selbsten.Wir seynd ja besser als obige unvernünfftige Geschöpff / wir seyndja seine Kinder ( wann wir änderst gedultig leyden) unser so lieberVatter wird uns gewiß kleyden : Ernennet uns seine Freund (wannwir änderst ohne Todt-Sünd im Stand derGmü)en leben) einFreund lastet den anderen nicht ungeessen/ und ungetruncken; undfeyees/ daß wir nach erlittnen Unglück was schmähler/ und schlech-ter leben müssen/ wir werden doch essen / wir werden doch leben.Der bessere Tisch/ so wir durch Unglück verlohren/ wird vonGOTT so wenig geschätzt/ daß Er die stattlichiste Tafflen denenSünderen/ und seinen grösten Feinden häuffig vorstellet. In des-sen Bedenckung haben die erste Christen den Verlm st ihrer Güt-ternicht allein mit Gedult/ sondern auch mit Freuden erlitten/ bes-onders / wann sie auf den versprochnen Ersatz zugleich ihreGlau-