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kes / und was iri disem mit äusserlicher Hand vollbracht wordm/das müsse alles auch an uns in Geistlichen und höcheren Verstandgeschehen / und vollzogen werden. Deutlicher und in Gleichnußzu reden r Die Kirchen ist das Hauß GDttes / wie der Prophetredet / ein solches müssen wir Geistlicher Weis seyn/ und außma-chen / die Stein darvon seynd unsere Hertzen und Seelen / welcheDurch den Hammer der Trübseligkeit / und Armtzen zu,recht ge-hauen werden; es wird einer darvon hoch nach GQttes Gnad/und Verdiensten / der andere nider in der Demuth gelegt / allemüssen einander halten/ und ertragen/ und werden durch den Kalchder allgemeinen Lieb zusammen gefügt/ und vöst gemacht.
Die Kirch ist ein Statt GQttes / in welcher wir unöer einemLvruZelischen Gesatz einen auffrichtigen Bürgerlichen Wandelführen müssen / hingegen von derselben Schutz und Schirm em-pfangen / biß daß wir verdienen in die Himmlische Statt ferulLlemwelches der freyen Bürger Wohn-Sitz ist/ übersetzet zu werden.Die Kirch ist ein Schiff/ in welchem wir durch die trübe/ und ge-fährliche Wasser diser Welt sicher an das Port der Glückseeligkeitschiffen sollen.
Geliebte Zuhörer! in diftr Gleichnuß halt ich mich länger auf/weil ich an der Kirchen alle Eigenschafft eines Schiffs finde. Dasvordere Theil deßSchiffs istderAchor/ dann gleichwie man indemvorderen Theil deß Schiffs die Laternen aufzustecken pfleget/ alsowird auf den Hoch - Altar in dem ZHor CHRISTUS» welcher istdas Liccht der Welt/ außgesetzet. Das lang Hauß wird ohnedem / und insgemein das Schiff der Kirchen genennt/ das Kreutzist der Mast-Baum / der Seegel die gute Werck und Tugenden/der Wind die Gnad deß H. Geists / die Schiff- Leuth seynd dieGeistliche/ die Soldaten die Prediger und Beicht-Hörer / welcheimmer wider die Sünd streitten / die kostbare Waar seynd dieSeelen der Gläubigem Meindaß wir dises Schiff gantzlich aus-machen/