( 495 ) 5 ^*
Rath-Geber zu sich beruffen/ erzehlete Jhme nach derOrdnung seinen gehabten Traum/ erfreuete sich / daß eedurch dessen klugen Rath der Gefahr entrunnen/ inwelcheer ohne Zweiffel gefallen wäre/ so er der übrigen Rath ge-folget hatte.
Aufwas Weis aber der seelige Mann udalrfcus durchdie Vorsichtigkeit GOttes indas Leutschland/ besondersindas Breyßgau kommen zum Nutzen und Heyl vileeMenschen/ wollen wir jetzund mit grossen Freuden und Ge-müths ? Ergötzlichkeit melden.
In der Breyfacher Provintz lebte ein dapfferee Sol?dat/ »ello mit Namen/ Adelich von Geschlecht/ Adeli?K°"Gcher aber am Glauben/ Sitten / und GOtts - Forcht. Di? tcr dem'ftr durch die Göttliche Gnad bewögt / als ein rechter Lieb-Haber der wahren Religion und Glaubens / vermachte fei? fitr.ne ligende Gütter der Lluniaccnlifchen Kirchen/ und ver-langte / daß auf selben ein Master erbaut / in welchem dieGeistliche dem Göttlichen Dienst und Himmlischen Be-trachtungen abwarten sotten. Indem Er nun nach seinemBegehren etliche Mönch auß gedachtem Kloster erhalten/selbige gebührend auf seinen Gütteren aufgenommen/ ha-ben Sie die Gelegenheit deß Orths besichtiget; befandenaber/ daß es untauglich zur Ruhe Klösterlichen EinsamenLebens / derentwegen vorbenandter Hesso sein GOtts-förchtiges Fürhaben änderst wohin geanderet.
In eben diser Landschafft und Gegend war ein Ort Grücmn«Grüeningen mit Namen / so den Ursprung seines Namens Naue?geschöpfft von den umbligenden schönen annehmlichen grü-nen Felderen/ Wälderen/ und Wifm: Dises Ort dann/als es gedachtem Heslbni nicht eygentlich zugehörte/ dan-noch zu Erbauung eines Klosters tauglich erachtet wurde/
R r r 2 bausche-