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begäbet mit einer verwunderlichen Sanfftmuth/ und un-überwindlicher Gedult - Wegen dem Heyl / der/ seiner; Öbsorg anvertrauten Brüder war Er sehr sorgfältig / aufalle Weis trachtend/ daß keiner unter seiner Zucht / nochweder an Seel noch Leib einigen Mangel litte. Er ist derErste gewesen / welcher die Ordnung Kegulanscher Disei-plin in selbigem Kloster zu halten / aufgericht / die dannj auch durch solchen Anfänger / und Lehr- Meister zu' Vermehrung deß GOtts - Diensts also angewachsen/ daßSie mit der Gnad GOttes und Hilff seiner Verdienstenlange Jahr unverrucklich gedauret hat. Es waren zwar. wenig Brüder an der Zahl / die unter seiner Regierung\ GOtt dieneren/ dannoch unterrichtete Er siemitHempel> und Ermahnungen/ daß ein Jeder mit Freuden aüß Be-gird eines vollkommenen Lebens / die Satzungen der QIu-niacensiscfyen Vätteren / auch übrige Strrngigkeiten deßOrdens zuhalten sich bearbeitete: In einem solchen und sogrossen Lehr-Meister betrachteten sie sich selbsten/ als ineinem hellen Spiegel / sahen vor Augen die Form und Mu-! ster ihres Lebens / wie Sie von einer Lugend zur andernschrenen/ endlich den GOtt der Götter in Sion anzu-schauen verdienen könten; Er thäte auch nach der Regalder Apostolischen Unterweisung/ wie eines jeden Beschaf-fenheit erforderte / in aller Gedult und Lehr straffen undbitten; so sorgfältig war Er über die Seinige/ daß auchkein Lauigkeit im vorgesetzten Eyffer aufkommen tönte.
Auf inständiges Verlangen Wilhelm! deß Klosters FühretHirschau änderten Abbtens hat Er der erste in denen Klö-steren Deutschlands die Gebrauch der LIunlacenstschen Kir- die ciu.chen eingeführt/ welche die meiste Liebhaber deß Klösterli- Au»,chen GOtts-Diensts mit solchem Ernst und Chr-Erbie-gm und
S s s 2 tigkeit^'braucv.