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GutthaL deß Gehens. Der Mann GOtteS / wie Crdann voll der Barmhertzigkeit war / durch Bitten zumMitleyden bewögt / schauet das Kind / so Er noch aufderSchooßsitzend gehabt/ mildtiglich an und spricht: DerHold r reichen und heiligsten Jungfrauen MAHLE Sohnwürdige sich zu verwilligen / daß durch dein Fortgangdeiner Elterey Gemüth erfreut werde. Als Er diß geredt /stcllete Cr den Knaben wider anfdie Erden; gleich hat eranfangen zu gehen/ also daß Er in wenig Lagen so steiffund aufrecht / ohne einiges anderen Hilss/ daher getretten/als ob ihme difer Gang von Natur allzeit eygen gewesenWäre. Mitler Weil ist er aufgewachsen/ und ein Mannstarcker und ansehnlicher Statui- worden / deßgleichen einlebendiger Zeug / difes an ihme geschehenen Wunders ver-hüben.
Nicht nur würckte GOtt grojst Wunder durch Ihn.an anderen / sondern auch an Ihme selbsten; dann wieoben angemercket worden / wanderte Er vor GOtt in derEinfalt feines Hertzens/ also daß Er von aller Begird ei-niger Ehr /oder eygenenNutzens / gantz entfernet/ bestän-dig in GOtt verzückt war; gleichwie Er dieJhme angetha-ne Ehrenbietigkeit nicht geachtet / also empfand Er auchnicht die Ihme zugefügte Schwachen und Unbilden.Einsmahls ist Er von etlichen Gottlosen / sambt dem«Eldane ^öier / auf welchem Er gesessen/ in ein Kalch- GrubenGckma- gestürtzt worden/ auß welcher Er ohne geringste Verke-oder Nachtheil herauß gangen / und ist in seinem Ge-bett/ deme Er ohne Unterlaß ergeben / ungehindert fort-gefahren/ gleich / ob Er nicht vermerckte / was sich mitIhme zugetragen / und hat also in seiner, angefangenen.Neyß sich nicht hindern lassen,.
Eist