4^4 Ausführliche BestchreibuttS
Steri^Kunst. Doch mag man in der Stadt
Rouen solches Vortheils / wegen der Berge/und Nebeln nicht genieffen.
Aus allem obigen mag man leichtlich ft-hen/däß diese Stadt mitten unter der tempe-rirtenZona lieget: Daher auch der gelindeLufft stehet/welcher dann weder so warm imSommer / noch so kalt im Wmter/als zu Pa-ris ist / weil die Stadt tiefgelegen / und dasMeer in der Nahe hat/darourch die grimmi-ge Kalte gebrochen/unb die übermachteHitzegelindert wird.
Doch hält die Frost hier langer an / und istder Lufft nicht so sanfft / noch gesund / wie zuParis / wegen des Orts Gelegenheit / so sichvon dem Zustand der allerschönsten Sachendieser Welt nicht kan entschritten / zumalensolche gemeiniglich etwas Ungelegenheit mitihrein grossen Vortheil vermischet behal-ten.
Dann diese Stadt wird von vier Bergengleichsam in die Runde ersticket / da nur dieMittags Seite frey bleibet / neben einem ge-ringen Streich gegen Aufgang/ sn dem ThalDernestal / wo der Berg phngefehr eineFrantzösische Meile von der Stadt weichet:Dahero ist sie sehr grossem und langavahren-dem Nebel unterworssen, wie auch der Peste/die sie vom Jahr 162s. bis 1650. qeplaget/bey gar geringem und noch zweisselhafftemUnterlast in solcher Zeit.
Darum verünglimpffen etliche unsereVor - Eltern / daß sie einest) unbequeme Ge-legen-
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