h deß Rönigreickis Franckreick,. 441
>< M ' Hier dienet noch ferner anzmnercken/ daß«« aufdem Butter-Lhurn der Ertzbtschofliche«Ach Kirchen die grosse Glocke hange / welchez6oQo.und derKlöpssel 710. Pfund wäge/>n Ä? die Breite oderDicke seye von io. Schuhen/
und die Höhe auch so viel / der Umfang aber. von?6. Schuhen. Auf der Glocken sollenW: diese Frantzöfische Zeilen stehen:l>W )e kuis nommed 6 sorge ci' ^mboife,
, AÜ <^uiplusäerrente8ix millcxoite,
UM Lrii^uibienmepoiiera,
dM' t^lisrance wiile ^ rrouvers.
Dieser Butter - Lhurn hat den Namen dess-wegen bekommen / weil er gebauet wordenW5 von des Volcks gesammleten Geld/ als derAR Kardinal und Ertz-Bischof allhierGeorgvonAmbosse/vomPabst erhalten/ daß er in derOÄ Fasten dorffte Butter essen,in welchenThurn>ieW hernach der^gemeldte Cardinal die besagteW ß Glocke hat hangen lassen.
Es haben sich in dieser Normandischen»N eii Haupt-Stadt von Zeiten zu Zeiten sehr vielsi, notable Sachen zugetragen / welche wir hier
M zir ausführlich mittheilen wollen.
W c Anno 842. wurde sie durch Hasiing / denkkis Obristen derNordmanner/verbrennet.
Kjli An. 1118. Ist sie gantz rem abgebronnen/
und hat sich die Brunst in der Inden-GassenW «rhoben.
A. ii2o. schlüge dasWetter in dieHauptzKirche LblossreVsme.
An. 1126. ist fast die gantze grosse Gasse/«k,5 bey der Seine Brücken / bis an die Gaffen /
z 'r 5 r-