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trlbar den meisten Einfluß gehabt habe. Er bildete' sichaber auch nicht wenig darauf ein. In das Meer, dasDännemark von Norwegen scheidet, — noch bis dieseStunde Ottensund genannt — stieß er seine Lanze, (ver-muthlich die heilige) als wenn er sagen wollte: Seht dengroßen Otto, dessen Herrschaft für jetzt nur noch das MeerGränzen setzen kann. Dieser Gedanke that jedoch seinerEroberungssucht keinen Einhalt; er verfiel dafür auf einenandern, der ihm weniger Ehre brachte, und dem Reicheweit mehr schadete, als denselben die Unterjochung Dän-nemarks nützte. Italien war es jetzt, welches seine Auf-merksamkeit spannte. Er hatte erfahren, daß dort eineKönigskrone und eine hübsche KbnigSwittwe ledig stünden,um welche die Fürsten sich schlügen, und bereits viel Geldund Leute aufgeopfert hatten. Beides behagte Otto, derjetzt selbst Wittwer war, zumal da man mit der Wittwehöchst wahrscheinlich ein italienisches Königreich, und dieKaiserkrone obendrein bekommen konnte. Fortuna verließauch hier ihren Günstling Otto nicht. Sie hatte es so ge-spielt, daß Adelheid (so hieß die Wittwe) von Berengar,der sie für seinen Sohn ausersehen hatte, auf eine Art be-handelt werden mußte, die ihr eben keine Achtung für Va-ttr und Sohn beizubringen vermögend war. Die mächti-ge Göttin that noch mehr; sie flüsterte ihm zu: nimm dei-ne Freunde, die Pfaffen zu Hülfe; er thats. Ein Mönchrtttcre sie aus ihrer Gefangenschaft; ein Bischofs beförder-te sie in ein vestes Schloß, welches Berengar vergeblich be-lagerte. Man gab ihr den Rath, den mächtigen Otto zuHülfe zu rufen. Dieser kam, bezwäng Berengar,' be-fteyre die Wittwe, und aus Erkänntlichkeit, reichte siel'.euchs Lharaktertst. I. Th. H ihm