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Versuch einer auf Thatsachen gegründeten und freimüthigen Charakteristik der Kaiser und Könige Deutschlands / von Dr. Johann Georg Leuchs
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!k§eO hielten, daß dabei mehr zu verlieren, als zu gewinnen wasDer Stolz der Italiener war dadurch so gedemüs»sgm ji worden, und ihre Verlegenheit da sie sich selbst

niNG unter einander die Oberherrschaft nicht gönnten, und sie«Ach ohne ein gemeinschaftliches Oberhaupt nicht bestehenkonnten war jetzt so hoch gestiegen, daß sie es nun, als U 5ür ein eben so großes Glück hielten, wenn der mäch-tigste König von Europa (der Deutsche nämlich) jetzt ihreHrM- Kronen annehmen würde, als sie es zuvor für ein Un-ch«m glück gehalten hatten.

Wer wundert sich hier nicht, daß das stolze Italienseine Grundsätze so sehr verläugnen, selbst Gesandte nach»z«!! dem verhaßten Deutschland abschicken, und von Konrad> llmii, sich eben das zur Gnade ausbitten konnte, was es allenr»W seinen kaiserlichen Vorfahren keinen ausgenommen,lm W nur durch Furcht oder vieles Blutvergießen zugestandenMalS hatte? Wer wundert sich hier nicht, daß Italien durchichim seine Abgeordnete dem Kaiser in Deutschland freiwilligach Hm huldigen und ihn dringend ersuchen ließ, je eher je^fastrb lieber die Krönung in Italien selbst anzunehmen? ?

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- Die Art und Weise also, wie Konrad znm Kaisersthum, und zu Italien kam, worin der That ehrenvol-ler und schmeichelhafter für ihn, als für alle seine Vor-fahren: ich nehme selbst Karl den Großen nicht davonaus. Konrads Benehmen bei dem ganzen Hergangder Sache, hatte sicherlich dazu nicht wenig beigetragen,lind da er so wohlfeilen Kaufs dazu gekommen, und

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