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geben, und Kamit zur Dankbarkeit und Bewunderunghinzuziehen wußte. Eine Heirath zwischen dem kaiserli-chen Prinzen und der königlichen Prinzessinn ward ge-stiftet, um den Frieden zwischen beiden Monarchen nochmehr zu befestigen — und jetzt erst ward Konrad imStande, alles im Reiche wieder in Ruhe und Ordnungzu bringen, und Deutschland zu werden, war er demsel-ben seyn wollte, und wirklich ward. Was war endlichder nicht ganz und gar rechtmäßige — nur nothwendig ge,wordene Besitz Schleswigs gegen alles und jedes, wasKonrad rechtmäßiger Weise, dem Reiche und dessen Einswohner» wieder verschaffte!
Die berühmte Verordnung wegen der Römerzüge(<7nnstlwti'o äs sxxeäirione romsna) halte ich für we-der ganz erdichtet, noch für ein Werk Karls des Dicken»Sie-diente eben sowohl zum Zwange der deutschen Prä-laren und weltlichen Grafen — ebensowohl zur Erleich-terung armen Rittern, und zur Verminderung des Abrscheues der Deutschen vor allen Ndmerzügeu, als zurErreichung der Absichten ihrer Könige, und trägt als»schon zu sehr das Wpräge von Kourads Charakter ausich, als daß man ihre Entstehung jemand anders,als ihm zuschreiben könnte. Auch veranlaßt mich dieseszu glauben, der Umstand, daß Konrad zuvor schon inAnsehung der schwäbischen Reichsvasallen und Ministeria-len dergleichen besondere Verordnungen eingeführt halte,«nd daß die Großen, und Geringern ungeachtet , ihres vo-rigen