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Versuch einer auf Thatsachen gegründeten und freimüthigen Charakteristik der Kaiser und Könige Deutschlands / von Dr. Johann Georg Leuchs
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§r war nirgends lieber als in seinem Frankenlan-de, wo er sich Nürnberg zu seinem beständigen Hofia- lger ausersehen hatte, deswegen auß«, ordentlich viele Ko,sie» darauf verwandte, diese Stadt um zwei Drittheilevermehrte, und sie dergestalt bevölkern und befestigenließ, daß sie in damaligen Zeiten schon, mit andern«eit ältern Städten Deutschlands zu wetteifern anfieng»Nürnberg bewachtet ihn also mit Recht als den Grün,der seines bürgeriiche» Wohlstandes, und seiner städti-schen Vorzüge (*). Auch bei dieser Gelegenheit, hatte erseine übertriebene Devotion gegen seine Günstlinge, dieMönche zu erkennen gegeben. Denn seinem Abt zuEbrach bauece er einen eigenen Hof zu Nürnberg «msich bei den damaligen kriegerischen Zeiten hinter diefesten Mauern dieser Stadt flüchten zu können <**),

und

(*) Man darf aber deswegen nicht glauben, als obNürnberg dadurch schon zu dem Umfang gekom-men sey, in welchem man ihn heut zu Tag er-blickt. Lange nach Konra-s Zeilen (erst unter Karldem Vierten ungefähr) ward die Sradt noch ein-mal so groß gebaut, als sie unter Konrad war»Noch sehr sieht man die deutlichsten Spuren von denehemaligen Konradinischen Gränzen die sich zu denheutigen gerade so verhalten, wie Eins zu Zwei.

Anmerk. für einige meiner Lands-leute und Mitbürger»

(**) äch pflichte also von Wölkern in sslekiüs norimber-j-«n 1 iüui> bei, der S. 408. den Ursprung der Ebra-

chischen