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Allein die gegenwärtige Charakteristik wird und soll sievorzüglich davon überzeugen»
Friedrich der Erste, welchen die Italiener seinerröthlichten Haare und seines röthlichten BartS wegen,den Rothbart nannten, ( Aencihgrdus, bardarcill») wargewiß daS größte Regentengcnie seines Jahrhunderts;ein Mann. der eine Menge großer Eigenschaften hatte;ein eben so vortrefflicher General als Staatsmann.Seine Herzhaftigkeit überwand alle Schwierigkeiten.Man findet Gelegenheit genug, zu bemerke», daß aufdem Felde an der Spitz« seines Heeres sowohl, als imCabinet, sein Geist stets gegenwärtig war, sein Gedächt-niß ihn nie verließ; und sein Blick in den verborgenstenWinkel des menschlichen Herzens gedrungen zu habenschien. Sein Urtheil war immer richtig, und die Aus-führung seiner Entwürfe, überdacht, und überraschend.
Er wußte sich in das Unglück, wie in das Glück zuschicken, ohne darüber verlegen zu seyn. Er verstand sichdarauf sein Gesicht immer in die gehörigen Falten zulegen; je nachdem es die Nothwendigkeit oder seine Pla-ne federten; bald zum Ernst, bald zum Scherz; baldzur Majestät, bald wieder zur gnädigen Herablassung.Seine Beredsamkeit glich einem Strom, der alles mitsich fortriß. Ihr konnte man so wenig widerstehen, alsfeiner Gabe sich überall gefällig zu machen. Da er so-gar gelehrt war, so sehr man es in seinem Zeitalter nur
immer