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gelegenere Zeit verspüren zu wollen, weil keiner dasgute Vernehmen zuerst unterbrechen wollte, nnd jederHochachtung für den andern harte.
, Zum Beispiel: Friedrich wollte die erste Probe derAusübung seines Jnvesiirurrechrs über die Bischöfe geben,bei Gelegenheit einer Daran; zu Magdeburg. Ein Theildes Kapitels wollte den Probst, der andere den De-chant— Friedrich und seine deutschen Bischöfe aber, denBischof Wichmann zu Zeiz, zum Erzbischof über Mag-deburg haben. Der Dechant und seine 'Anhänger schlu-gen sich auf seine Seite. Wichmann ward Erzbischof,und der Probst «ppellirte nach Rom. Eugen schreibt zuGunsten deö Probstes an die deutschen Bischöfe etwas zu-rück, um kraft seines Oberbischvf - Arms, doch etwasgesagt zu haben. Seine in Deutschland eben befindlicheLegaten wollen sich als Richter aufführen; Friedrich be-fiehlt ihnen nach Hause zu gehen. Er schickt Wichman-nen nach Rom, um daS Pallium zu holen; dieser bringtes mit zurücke, und dir Proceß ist zu Ende. Eugenhatte auch Friedrichen ohne Anstand in Rom zum Kaisergekrönt»
Anüsiastus IV. Eugens Nachfolger, hatte wohl sei-nes Vorfahren guten Willen und Grundsätze, aber nichtdessen Verstand. Friedrich behandelte ihn zwar auchschonend und mit Delikatesse, allein er trat jetzt dochschon etwas mehr mit seinen Entwürfen hervor, undsetzte sich wenigstens in den Besitz einiger ihm als deut«Leuchs Lharaktertst. !l. Th. K sch«