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dhve daß er von einer Leheuherrlichkeit seiner Heiligkeitweder etwas wisse, riech darauf achte; eben so dachtenauch seine Neichsstände, und daß sie allein ihres Köni-ges Vasallen waren; das dermalige deutsche Reichsober-haupt sey nun zwar weit entfernt, jemand unverschul-det, und ungeahndet kranken zu lassen; aber auch zuMißtrauisch, als daß es nicht die Fallibilitat SeinerHeiligkeit in dergleichen Fallen bezweifeln, und zu billigund gerecht, als daß es seine Neichsstände ohne vorhe-rige Untersuchung verdammen sollte; auch fände wirklichein gutdenkeudeS deutsches NeichSoberhaupt gegenwärtigwehr zu thun, als daß es die vordringende allgemeinedeutsche Wohlfahrt, einem einzelnen Menschen, wäre erauch «in Erzbischof, oder der Liebling Seiner Heiligkeitaufopfern dürfte.
Hadriau sandte dem Kaiser einmal durch einen ge-meinen Menschen in zerrissene» Kleibern, der sich so-gleich wieder unsichtbar machen mußte, einen Brief vollstolzer und verwägener Ausdrücke und Beleidigungen.Dieser überschickte ihm grlegenheitiich einen andern Brief,wvnnnen er den bisher eingeführt gewesenen Stylum Cu-ria umwandte; nämlich statt daß sonst der Pabst vonsich in der Mehrheit sprach, und den Kaiser dnzre, sosprach jetzt Friedrich von sich in der Mehrheit, undduzte Hadrianen. Welchem er zugleich in diesem Briefzu verstehen gab, wie nach seinen Begriffen, eigentlichein Pabst beschaffen seyn müsse, wenn er ein Nacheife-
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