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Versuch einer auf Thatsachen gegründeten und freimüthigen Charakteristik der Kaiser und Könige Deutschlands / von Dr. Johann Georg Leuchs
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italienischen Staaten wegen, nicht mehr auf dem hak«ben Wege stehen bleiben, so wenig, es auch Hadria»behagte. Dieser war auch der Mann nicht, dem derKaiser noch trauen konnte, der« wie gesagt, immer sei,nen Mann nach Verdienst ;n behandeln gewohnt war.Hadrian hatte nun verlohrnes Spiel bei ihm. Er ver,ziehe ihm sein unanständiges Betragen nicht, so laugeer lebt», und gab ihm Proben über Proben, wie sehrer ihn verachte, nnd wie sehr er ihm überlegen scyrwovon wir bald eitrige hören werden.

Friedrich rückte also vor, und erreichte seinen End-zweck. Er brachte die abgefallenen Städte Cremsv»und Mailartd zum Gehorsam, ließ sich zu Monza zumzweitenmal zum König von Italien krönen, übte dieRechte eines italienischen Königs mehr noch als irgendeiner seiner Vorfahre« aus, hielt seine« zweiten italie-nischen Reichstag, ließ die königlichen italienisches Dv»mainen untersuchen, die Gefalle i» Empfang nehmen,vergab vacante Lehrn. und ließ die geistliche», und welt-lichen Lehenleute den Eid der Treue von neuem ablegen»in den Städten Rarhöcollegieu errichten, und stellte aufdiese Weise dir Ruhe in dem obern Theil Italien»wieder völlig her.

Mit außerordentlicher Geschwindigkeit rückte cr ge-illivklgen Rom an, um dein PabA nicht Zeit zu lassen, aufM Ausflüchte, Bedingungen und Vorbereitungen gegen dieB K» kaistw

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