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Versuch einer auf Thatsachen gegründeten und freimüthigen Charakteristik der Kaiser und Könige Deutschlands / von Dr. Johann Georg Leuchs
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Tch, Pest, einen großen Theil seines Heers zu Grundealmiü« richtete.derHik!

aiifz,« Dennoch ließ der Kaiser seinen Muth nicht sinken, ergikng, war fest entschlossen, trotz allen anscheinenden Unmbglich-!>dm,A keiten, zu siegen oder zu sterben. Deswegen machte er«^ Anstalten zu einer entscheidenden Schlacht. Heinrich derM lki Lbwe härte ihn jetzt auS der Noth retten können, allein die»r ser blieb mrbeweglich auf dem Entschluß, Friedrich seinemHch, Schicksal zu überlassen. So sehr ihn auch der Kaiser bath;e. b s» sehr er auch dießmal seine Würde auf einen Augen»iz i» blick vergessen, und seinen sonstigen Charakter verläugnethatte, um Heinrichen zu bewegen ; so sehr er ihn auch andie Gefälligkeiten erinnerte, die er ihm zuvor erwiesenr kchm hatte; so sehr er ihn auch ihre beiderseitige Verwand-Km mi schast und die Wahrscheinlichkeit zu Gemüthe führte,vr me« daß ein schneller Angriff der sieggewohnten disciplinirtenE,d>! deutschen Truppe» mit vereinten Kräften, den italienj-md U Ot" «»disciplinirten Horden, ungeachtet ihrer grbßeryAnzahl auch diesesmal wieder den AuSschlag geben wär»mgi »!> b«; so blieb doch Heinrich bei seinem Entschluß. Zum^isnm erstenmale hatte jetzt Friedrichen sei» UeberredungSta»lenk getäuscht. Seine Kriegsrrfahrenheit glaubte er wür->^ ^ de ihn nicht tauschen. Allein sie mußte ihn täuschen,^ ^kun ES war jetzt gar kein Verhältniß mehr zwischenn ßchich kaiserlichen Armee und den Armeen der Feinde, die"Ech überdieseö fast ganz Italien auf ihrer Seite hatten