Uk»,
^ Schi,
i« Mmch»Ä«ho
chvs «i>dmsDss>Wihmi dschisii!,«g!>>«!>i Ä mhstozn!k nmt!>lisnlicha
RsK
ndÄiö
!»
i 6 z
die an sie aus Italien ergangen« Ladung, auf denReichstag daselbst, nicht erschienen waren. Sie warenauch Anhänger des pädstlichen Stuhls. Friedrich ließhier wieder nicht den Unschuldigen mit dem Schuldigenleiden, denn er fügte dem Urtheil ausdrücklich die Clan»sul bei: daß diese Strafe ohne Nachtheil ihrer Kirchegeschahe. Ueberhaupt betrachtete und behandelte Fried-rich seine Bischöfe außerhalb der Kirche, mehr als jeeiner seiner Vorfahren als wirkliche Reichsvasallen. Ererwartete von ihnen die nämlichen DienstL, die ihm dieweltlichen Fürsten leisten mußten.
Daß Hadrian mit Friedrichs philosophischen Kopfgar nicht bekannt gewesen seyn müsse, sieht man schondaraus, daß er diesem Monarchen, der doch über vieleGegenstände ganz anders dachte, als sein leichtgläubi-ges Jahrhundert, und selbst mancher seiner Vorfahren,die Bischöfe als überirdische Geschöpfe, oder Halb-Gdtter abzumalen suchte, die sich gleichsam verunrei-nigten, wenn sie mit ihren heiligen Handen den unhei-ligen Händen eines irdischen Kaisers Treue gelobenwürden. Ist es wohl ein Wunder, daß Friedrich —ich sage Friedrich — keine Achtung weder für Ha-drians Kopf noch Herz hatte? Er war aber auf derStelle mit einer Antwort fertig, die dem Pabst zu-gleich zeigen sollte, daß er sich auch auf biblische Aus»legungen verstehe, so gut als ein Bischof zu Rom.Man muß — meldete er ihm zurück: Gott geben was
L 2 Got-