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Gottes Ist- und dem Kaiser was des Kaisers ist. Erwollte damit anzeigen: Ein Bischof, als Religiöse be-trachtet, muß Gott dienen, und als Jnnhaber einesReichsfürfienrh'.m'.s dem Kaiser und Reich.
Friedrich harte verschiedenern«! immer aus gerechte»Ursachen, wie wir oben gesehen haben, die Kardinäleaus Deutschland verwiesen. Dem Pabst war dieseshöchst empfindlich, um so mehr, da die Teutschen Wi-sch'vfe größtenteils treue Anhänger Friedrichs waren»und die geringere Geistlichkeit abgeschreckt durch dasSchicksal der Cisterzienftr, sich scheuere das Volk zumAufruhr gegen sein Oberhaupt zn verleiten. In dieserAbsicht harre sich also wieder ein solcher Apostel umden andern in Deutschland eingeschlichen, und sich i»die P all äste der Bischöfe, nach ihrer Gewohnheit emqrrar-tirt. Ihnen wiederfuhr die nämliche Ehre, wie ihrenVorgängern; Sie mußten nach Rom zurück. Als sichHadrian darüber beschwerte- erhielt er vhngefehr folgen-de Antwort: Einen ungebethenen oder unangemeldetenGast pflege man nirgends gerne zu beherbergen. Diedeutschen Bischöfe seyen Vasallen des Kaisers, ihre Be»sitzungcu und Schlösser folglich des Kaisers Obercigenrhum.Daher habe er Friedrich als Kaiser auch ein Wort dareinzu sprechen. Einem Kardinal, der bloß die Welt ver-bessern, Friede» stiften und predigen wolle, öffne er undseine Deutschen gerne ihre Palläsie und Kirchen, abereinem Kardinal, der Deutschland plündere, dessen Geld
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