thek nahmen, und beide Theils Deutschland in Furch»und Schrecken setzten.
Friedrich konnte sich hier als ReichSoberhaupk,und geradezu für keinen Theil erklären, wenn er nichtUebel arger machen wollte, und bei seinen übrigen viel«fachen und sehr bedeutenden inn - und ausländischen Armgelegenheiren, sich nicht in ein noch größeres Labyrinthverwickeln wollte. Seine kaiserliche Macht war auch zrrsehr getheilt, als baß er hier mit Nachdruck hätte zuWerk gehen können. Und als Privatperson war er nochübler daran» Der eine Chef war seines Vaters Brusders Sohn, dessen Sache im Gründe betrachtet seine»igene war; der andere war seiner Mutter Bruder, mitdem er es nicht verderben wollte. Er blieb also bei devVeranlassung dieses aufgewärmten Familienzwists stehen,dieß war ursprünglich eine Fehde zwischen dem altenWels und dem Pfalzgrafen gewesen, den endlich Friedrichberedete, daß er dem alten Wels in einigen Stücken nachrgab, und damit gieng diese General - Fehde" auch zr»Ende.
So kriegerisch Friedrich selbst war, und so sehr unddst er auch Italien dieses als deutsches ReichSoberhaup»fühlen lassen wußte, so sehr eiferte er gegen alle Pri-vatfehden. Seine FehdevrdNttng oder sein Landfriede istNoch heut zu Tag ein Beweis seiner Einsichten und sei«Uer guten Grundsätze, tic er t icffalls angenommen hall-te. Halte er diese Fehden ganz abschaffen können, er
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