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Heinrich VI. C)
Hyo. — IIY7.
Heinrich der Sechste, der Sohn Friedrichs des Roth»bans und der Beatrix von Burgund, war gebohren imJahr 1165, trat die Regierung über Deutschland an 1190.in seinem fünf und zwanzigsten Jahr, also in einemAlter, wo er gar wohl fähig war, das Gute uüd Nütz-liche von dem Bösen und Schädlichen, in der moralischenund politischen Welt zu unterscheiden. Viele Historivgraphrnverabscheuen sein Andenken; wenige im Verhältniß, suchenihn zu entschuldigen — über nur zu entschuldigen, denn ver-theidigen laßt er sich nicht. Biethe man auch alle Kräfteauf zu untersuchen, in wie ferne das Bild, welches seineZeitgenossen — und vorzüglich die Italiener von ihmentwarfen, Cöpie oder Ideal ist, sd wird man doch niean der Ähnlichkeit mir dem Original zweifeln können.
Selbst die wenigen deutschen Schriftsteller, die seineVertheidigung übernommen haben, sprachen ihn nichtfrei vorn Geiz, von der Ungerechtigkeit, von der Unver-
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(*) Als deutsches Ncichsoberhaupt; als römischer Kai-ser aber, der Fünfte dieses Namens. C. erste Notebei Heinrich dem Vogler,