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des römischen Stuhls. Welche Unverschämtheit! manweiß doch, daß sie ehemals den Pisanern gehört, undsie diese, oder ihre Vicekönige Friedrich dem Rothbart zuLehen aufgetragen hatten. Friedrich der Zweite behauptetesie also als kaiserliches Lehen. Diese Entschlossenheit gebühreigentlich den rasenden Gedanken Gregors, einen Kreuzzuggegen Friedrich selbst predigen, und dadurch allen denenVergebung der Sünden verkündigen zu lassen, welchegegen ihn fechten würden. — Diese Kreuzarwee schlugungeachtet ihrer ansehnliche« Starke und ihrer Heiligkeit,der Kaiser gänzlich. ^
Friedrich war solch ein Teufel nach der Lehre derdamaligen römischen Kirche, daß er bei dieser Gelegen,heit die Franziskaner und Dominikaner, die nur erst be,vrdent worden waren — eben so zum Lande hinausja-gen ließ, wie einst sein Großvater die Cisterzienser —den Kardinälen eben so mitspielte, wie einst dieser undsogar die Veranlassung war, daß sich Gregor selbst zutodt ärgerte — und nach dessen Tod das Conelave, zurWahl eines neuen Pabftes, nicht einmal ordentlich be-setzt werden konnte, weil die meisten Kardinäle Fried-richs Kriegsgefangene waren.
Um das Volk recht gegen Friedrich aufzubringen,deutete Gregor das dreizehnte Kapitel der OffenbarungSt. Johannis, vvm ersten bis zum achten Vers aufdenselben und seine Anhänger. Friedrich war nicht lan-ge in Verlegenheit darüber, und deutete den sechsten
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