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mer eine Menge in Bereitschaft hatte. Der geschichts-kundige Kaiser konnte doch wenigstens nicht beweisen,daß jene Vorgänger JnnocenzcnS oder die Kardinale, Bi-schöfe und so weiter herab, jemals ungläubige 8ororos'ludintroäudb-w» äileÄss, »älcititiss. gehalten hatten.
Meine Leser werden nun am Schlüsse dieser Cha»rakteristik leicht selbst finden, daß ich nirgends zuviel vonFriedrich gesagt habe. Sie werden finden, daß — ob ergleich nach dem unverdienten Verlust der Neigung» vie-ler seiner Unterthanen, tausend nützliche Absichten verei-telt sahe, die ihm mit ihrer Liebe so leicht erreichbar ge-wesen seyn würden, und daß — ob gleich neidische Va-sallen aufmerksam auf die innerliche Gährung, seinenThron noch wehr erschütterten; er dennoch Gegenwartdes Geistes, Muth und Kraft genug übrig behielt, umsein Volk zu warnen, und vom gänzlichen Abgrund zu-rückzuhalten. Sie werden finde», daß — wen» er gleichseine meiste Zeit und seine meiste Aufmerksamkeit aufsich selbst und auf Italien heften mußte, er doch Deutsch-land so wenig außer Acht ließ, daß er es vielmehr auf-zuklaren suchte, und mit guten Anstalten aller Art, be-reicherte. Sie werden finden, daß er an wahren Ne-gententugenden, keinem seiner Vorfahren und Nachfoftger, etwas nachgab, und wegen der strengsten Erfül-lung seiner Pflicht sterben wollte, und — wie damalsgewöhnlich, dafür sterben -— mußte. Sie werden endlichauch finden, daß er Deutschland sogar weit mehr noch
gewesen