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Dom Michael de Gamaches.
om ve Garnaches, grbohren zu Paris , that,nachdem er wohl studirct hatte, seine Gelübde
^ nach der Regel des H.'Benedikt bey den al.teil Benediktinern. Da er aber daselbst weder Ord»nung noch Gottesfurcht antraf, wie sein Herz verlang,ke, so nahm er die Verbesserung von Sc. Maur an,und wiederhohlte feine Gelübde mit viel Inbrunst inder Abtey St. Faron zu Meaup den 22. des Wein.mvnats 1685. Da er in dem geistlichen Leben baldMeister ward, so wurde er anfänglich zum Unterpriorund nachher zum Prior in verschiedenen Abkeyen er.nennet. Aber weil seine Gesundheits. Umstände ihmdie Ermüdungen und Sorgen der Superiorstclls nichterlaubten, so bat er sich eine Stelle unter den bloßenOrdensleuken in der Abtey St. DenyS auö, und er.hielt sie auch.
Als 1705. das Kloster" Blancsmanteaux seinerGeschicklichkeik zur Verwaltung seiner zeitlichen Um«stände nöthig hatte , so gisvg er als Prokurator da.hin. Er versähe dieses Amt sechs Jahr hindurch mitaller Klugheit und Weisheit, und verschaste diesemHause große Vortheile.
Er führte mit eben so viel Wachsamkeit und Glückdie Aemter eines Oepolitarii, und nachher einesSchafners in der Abtei- St. Denys. Im Jahr 1721.nöthigten ihn seine Schwächlichkeiten sich derselben zuentledigen. Die Dienste, mit denen er beschwert war,verursachten, daß er vor dem Altar nicht mehr dienenkonnte, und über acht und zwanzig Jahr, so langeer davon geplagt war, wagte- er es nicht die heiligeMesse zu lesen, sondern begnügte sich damit, daß erdesto öfter das H. Abendmahl empfieng. Da er ineine Krankenstube gebracht, und außer Stand war
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