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Dom Bernhard de Montfaucon. Z4i
zu Werke gegangen, anzeigt. Sein Mikbruder, DomJohann le Maitre, nahm e6 über sich, fast alleAuözüge der Verzeichnisse, woraus das Werk beste«hek, abzuschreiben, er bereicherte solches mitunem sehrweitläufigen Register, und brachte 1720. diesi Samm«lung zu Stande, die in zween Bände in kolio gebun«den wurde. Der P. de Montfaucon sitzet hinzu,daß sie nicht nur für ihn und für seine Mitbrüder vongroßem Nutzen sey, sondern auch für die französischensowohl, als ausländischen Gelehrten, zur Verbeffe-rung der alten heiligen und weltlichen Schriftsteller.Er nahm es 17ZZ. selbst über sich, diese Sammlungdurchzugehen, zu verbessern und zu vermehren. Erhat nach seiner Vorrede eine vorläufige Abhandlungangebracht, worinn er anfänglich die Schriftsteller derGeschichte der Griechen und Römer beschreibt, und nach«her die Handschriften und Chroniken, welche die Ge-schichte der Gallier, Frankreichs und seiner Landschaf-ten betreffen. Darauf folgt ein Verzeichniß der Bi-bliotheken und aller Katalogen, die in den beyden Bän-den dieses Werks enthalten sind. Nach diesem kommtdas allgemeine Register der Schriftsteller und derHandschriften, deren darinn Meldung geschiehet; esnimmt über zweyhundert und zwanzig Seiten mit klei-ner Schrift auf zwoen gebrocknen Seiten ein. Diesererste Band fasset die Handschriften der vornehmstenBibliotheken von Italien, Teutschland und Englandin sich.
Bey dem Artikel von der vatikanischen BibliothekS. 2. nimmt der P. de Monrfaucon die MeynungHeinrichs Srephans und anderer Gelehrten an,welche dafür halten , plcrto habe keine Kenntniß vondem Geheimniß der Dreyeinigkeit gehabt. Der Kardi-nal G.ulrini erklärte sich in einem Brief an den Ver-fasse gegen diese Meynung, und in einem andernSchreiben an Dom Laneau, dem General der Con-
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