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Zweyter Band
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und Dom Johann Peter dü Bos. Z65

Dom dü Bos war innigst betrübt über den Ver-lust, den er an Dom Hideux, dem er zärtlich zugethanwar, erlitten hatte: aber ohne den Muth sinken zu las-sen,fuhr er allein fort, wie er seit etlichen Jahren gethanhatte, an der beständigen Auslegung der heiligen Schrift,aus den Stellen derVäter genommen, zu arbeiten. Dasich ein pariser Buchhändler angeboten, es zu drucken,so sah Dom dü Bos die ersten Bande noch einmaldurch, und verbesserte sie, worüber er in eine Krank-heit verfiel, die seine Tugend und seine Geduld garsehr übte. Er starb des Todes der Gerechten den 2g.März 1755. in eben der Abtey, wo er seit ohngefährfünfzig Jahren seinen Aufenthalt gehabt. Er wurdein der Stadt ungemein bedauret, und bey feiner Erd-bestatkung gab ihm eine große Menge Leute von aller-ley Stand das Geleite. Er hinterließ bey seinem To-de drey Bände in folio, die fast in dem Stande wa-ren, daß sie gedruckt werden konnten, nebst dem Ver-rath zu den folgenden Bänden. Es ist alles nach St.Germain des Pres geschickt worden, um in der Biblia,thek der Regierung aufbehalten zu werden, bis einigefür die Religion eifrige gelehrte und arbeitsame Or-densleute dieses wichtige Werk vollenden.

Dom Maurus Franz Dantine,und Dom Nikolaus Toustain.

Maur Damme, so in der Welt Franzhieß, wurde den 1. April 1688. zu Gonrieupim Kirchensprengel von Lüttich gebohren. DieUnschuld seiner Sitten, seine Frömmigkeit, seineHöflichkeit und seine Freundlichkeit im gemeinen Um-gang beweisen zur Gnüge, daß er von seinen Elterneine vortrefliche Erziehung genossen. Er wurde nachDouay geschickt, um daselbst die Weltweisheik zu hö

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