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Zweyter Band
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Dom Anton River de la Grange. 401

dieser Abtey, Man kann die abschlägige Antwort seinerAufnahme dahin nichts anders als dem Unfall derZeiten zuschreiben. Er wurde also im Jahr 172z.genothiget, sich in die Abte»- St. Vincent zu Mans zubegeben, wo er seitdem allezeit gelebet hat.

Hier widmete er sich ganz und gar der Verfer-tigung seines großen Werks. Zuerst sorgte er für dieSammlung der Materialien. Man hatte ihm dieNachrichten des Dom Wilhelm Roussel und dieSammlung, die D. Meri, Bücheraufseher zu Bon«nenouvelle in Orkans, mit den Schriftstellern vonBerry gemacht hatte, zugeschickt. Das weitläufigeVorhaben des Dom 2xwer erfoderte viel andere Ent-deckungen. Da er dieser Arbeit allein nicht gewachsenwar,so suchte er unter seinen Mitbrüderneinige fromme,arbeitsame, genaue , regelmäßige Ordensleutö, diegeschickt wären, ihm selbst in schweren UntersuchungenLicht zu geben , die von seinem Werk unzertrennlichwaren. Er hatte das Glück, diese Eigenschaften bey-sammen anzutreffen in dem Dom Joseph Duclou,Dom Moriz pcmcer, und Dom Johann <Lo-lomb. Diese drey Ordensmänner, die seit geraumerZeit seine guten Freunde waren, und nun seine Gehül-fen geworden, arbeiteten einmüthig mit dem größtenFleiß.

Dom Rl'vec theilte alle seine Zeit zwischen demGebet und den Uebungen des Klofterlebens, zwischendein Studiren, und der Sorge für die Armen, undder Ausübung allerley guter Werke ein. ^Er sah nichtsals unmöglich an, wenn es darauf ankam, dem Näch-sten Dienste zu leisten. Die GOkt ergebenen Personenfanden an ihm einen aufgeklärten Führer, der sie aufdensichersten Pfaden zur Vollkommenheit ihres Standesführete. Nie hat jemand die Liebe zu den Armen undBedrängten höher getrieben: er war zugleich ihr Vater,

Tass.Gel.Gesch.v.S.Maur.H.TH. Cc ihr