Band 
Zweyter Band
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Dom Karl Franz Touftain. 481

er sein Grab bey den Carmeliten von St. DenyS.Daselbst wurde er von einem heftigen Uebel am Halseüberfallen, welches ihn des Gebrauchs der Spracheberaubte, daran er auch starb den 22. April 1754.Die Carmeliker haben seinem Andenken eine der rühm»erdigsten Grabschriften geweihet, die von dem Paterparouillet aufgesetzt worden. Was kann man nochzu den Lobeserhebungen setzen, die gegen den Prälatenin dem Umlaufschreiben verschwendet worden, welchesden Gemeinheiten der Carmeliker sein Absterben an.zeigt? Bey seinem Leben war er von Dom du plestsis (p) der Vertheidiger des katholischen Glau-bens genennet worden: Xeorericos stoüillimis scri-pÜ8 inseÄstus eü psouäo - tliaumaturAOs, tiäeicarbolicue vinäex non lutis unguum praestic-urstus.Wir überlasten einem aufgeklärten Publikum das Ur«theil über solche Lobeserhebungen»

Dom Karl Franz Toustain.

habe vor dem zweyten Bande des neuen Lehr«V gebäudeö der Diplomatik die Lebensbeschreibungdes Dom Aarl Toustaiu angebracht. Hierwird es gnug seyn, dasselbe kurz zusammen zu fassen,und dessen Schriften genauer zu beschreiben.

Dom Toustain, der aus einem sonst sehr an-sehnlichen Geschlechte entsprossen , wurde zu Repasin dem Kirchensprengel Geez den rg. des Weinmo-natS im Jahr 1700. gebohren. Er lernte sehr leichtdie ersten Anfangsqründe des Lateinischen in des Va-ters Hause. Um die schönen Wissenschaften vollendszu fassen, schickte man ihn ins Kollegium der AbteySt. Germer, wo er das Muster der Kostgänger wur-de wegen seines fleißigen Studirenö, wegen seiner

Klug-

(p) 6,11. OlM. r. IX. col. 9z6-

Tass.Gel.Gesch.v.S.Maur.II.TH. H h