zi8 Dom Joseph Vaisserte.
zu machen. Die Kriege, welche diese großen Herrenmit einander anfiengen, sind einer von den vornehmstenGegenständen der Feldzüge, df-en in diesem Bandegedacht wird. Der Antheil, den Raymund vonGr. (Alles , Graf von Toulouse, an dem erstenKreuzzug hakte, davon er einer der vornehmsten Häupterwar, dabey ihm der Adel des Landes folgte, hat unserebeyden Verfasser bewogen, dasjenige zu sammlen, dassie in den alten Geschichtschreibern angetroffen haben,und in den alten Urkunden von diesem berüchtigtenFeldzug, so viel den Grafen von Toulouse, und die»jenigen Herren betrift, welche mit im Gefolge waren.Man erstehet auch aus diesem zweyten Theil der Ge«schichte von Languedok den Ursprung, und die Erbauungvieler Städte, die Grundlegung zu einer großen Anzahlberühmter Klöster, worunter sich einige befinden, welchenachher zu bischöflichen Sitzen errichtet worden.
Der dritte Band ist im Jahr 1736. herausge»geben worden. Dom Vaiffette hat eine Vorerinnerungvorn angesetzt, darinn er Nachricht giebt von denSchriftstellern , die er bey der Geschichte der Albigen»ser zu Rathe gezogen; er führet unter andern einenUngenannten an , von dem er glaubt, daß er aus demvierzehnten Jahrhundert her sey, welcher in der Sprachedieses Landes geschrieben, die derjenigen bey nahegleich ist, die man noch heut zu Tage darinn redet.Nach einigen Anmerkungen über verschiedene Gegen»stände, die sich auf diese Geschichte beziehen, liefert erdie Lebensbeschreibung des Dom Claudius de Vicseines Gehülfen, der ^iach Herausgebung des zweytenBandes dieses Werks gestorben. Dieser dritte begreiftbloß die Begebenheiten , die sich seit der Mitte deszwölften Jahrhunderts bis zu Ende des folgenden er-eignet haben; das ist, von der Verdammung der ke.Herischen Heinrichianer auf der Kirchenversammlung