Band 
Zweyter Band
JPEG-Download
 

Dom Joseph Vaissette. 521

die daselbst mehr Blutvergießen anrichteten, als in demübrigen Theil des Königreichs, sind der Hauptinhaltdieses Bandes. Dom Vaissette giebt Nachricht ineiner sehr kurzen vorläufigen Einleitung, von denQuellen, daraus er geschöpfte; außer den gleichzeitigenSchriftstellern, deren Bücher gedruckt sind , hak ervon vielen andern geschriebnen Werken, die mehrentheilsin der Provinz verfertiget worden, Gebrauch gemacht.Er lehnet einen satirischen Einfall, der wider die Be-nediktiner von dem Verfasser der Urtheile über einigeneue Werke angebracht worden, sehr bescheiden ab.Nach den Anmerkungen , die nach der Geschichte fol-gen, hat Dom Vaissette in diesen letzten Band Zusätzeund Verbesserungen beygebracht, die sich auf verschie.dene Stellen der vorhergehenden Bände beziehen, enk-weder um einige Begebenheiten zu entwickeln, welchenicht genug aufgekläret waren, oder um bey gewissenBeurtheilungen , die er für billig befunden, es bewen.den zu lassen, oder um auf andere Einwürfe zu amwor-ten, die ihm ungegründet vorgekommen sind. Daraufliefert er eine Sammlung auf acht Kupsertafeln vonSiegeln des alten Adels, und der Geistlichen derProvinz. Dieses Werk ist mit Beyfall von den Ge.lehrten aufgenommen worden.

Dom Vaissette hatte den Vorsatz einen sechstenBand beyzufügen, davon er den Grundriß gegen dasEnde seiner Vorerinnerung zu dem fünften beygebracht.Die Stände von Languedok haben die Ausführungdieses Entwurfs dem Dom Nikolaus >'ranz 2ou«rotte, einem Ordensmann in der Abtey St. Germaindes Pres, anvertrauet. Er hat schon eine Nachrichtdrucken lassen, welche die geographische und histori.sche Beschreibung der Landschaft Languedok betrisk.Er ist der Verfasser deSLxamen äesnouveaux ecrü«Irr krvvence lur la propriets <1u ftchüne. ^ ka-Kk 5 riz