Dom Franz le Texier. zz;
baß sie ein Vergnügen an denen Erinnerungen fanden,die er ihnen ertheilte, entweder zu ihrem Studiren oderfür ihre Aufführung, und sie mit Freuden annahmen.
Der Ruhm dieses so arbeitsamen und so weisenLehrers bewegte den Dom benams Massuer sichihn bey den höhern Obern zum Mitgehülfen auszukit-ten bey der Fortsetzung des großen Werks der Jahr-bücher. Da aber Dom Majssuet den 19. Jänner1716. gestorben war, so kam dieses Vorhaben wiederins Stecken. Das folgende Jahr wurde dem Domle Texter die Psarrey zu St. Gymphorien inner-halb den Ringmauren der Abkey St. Germain desPres aufgetragen. Er versähe die Amtsverrichtungenals ein eben so eifriger als erleuchteter Seelen Hirt, sodaß er bey seinem Umgang , und besonderer Aufsichtnoch mehr Nutzen schafte, als durch seine öffentlichenUnterweisungen, bey welchen er eine unüberwindlicheZaghaftigkeit blicken ließ. Solche verhinderte ihn dem-ohnerachtet nicht Unterredungen mit sieben bis achtcalvinischen Predigern anzunehmen, die er in Unord-nung brachte, und der Kranke, welcher sie veranlassethatte, erkannte öffentlich die Schwache der Einwürfeder Keßer, und gab den gründlichen Beweisen desDom le Texter gewonnen, und trat in den Schooöder katholischen Kirche. Der auf die geistlichen undleiblichen Bedürfnisse seiner Pfarrkinder aufmerksamePfarrherr besuchte sie, tröstete sie, und theilte mitUnterschied reiche Almosen aus, die er guten Theilsvom Kardinal de Bissy, dem Abt zu St. Germainbekam, dessen Gewogenheit er der verschiedenen Gesin«nung ohnerachtet, sich zu erwerben gewußt.
Der Pater Mabillon hatte bey nahe eine dritteAusgabe der Werke des H. Bernhard zu Standegebracht, und wollte sie eben ans Licht treten lassen, daer starb. Dom Maffuec hatte Zusätze dazu gemacht;
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