544 Dom Prudentius Maran.
geliebet, und bedauret worden. Sein Tod betrübteebener Maaßen eine Menge redlicher Leute, welche seineGutthätigkeit gegen den Nächsten, seine Liebe gegendie Kirche, seine Ergebenheit gegen alle Wahr.heit, und seine großen Eigenschaften des Herzens undVerstandes kannten. Man ließ ihn nach seinem Todeabmahlen. Das Bildniß ist in der Bibliothek St.Germain des Pres unter den berühmten Männern derCongregacion von St. Maur aufgestellt worden.
II. Dessen Werke.
1. Dom Maran gab, 1720. die Ausgabe desheiligen Lyrill von Jerusalem vom P. Toucreeheraus, und setzte die Lebensgeschichte des gelehrtenHerausgebers vorn an, der 1718. gestorben.
2. OistertiMons iur les 8emiarisn8, clan8 la-huelle on äeseuä Irr nouvellc eäirion äe 8. L^rillscke ^erustüem contre les ^rrteurs äe8 Nemoire8 äsIrevoux. ^ krrri8 clieir P Vincent 1722. in 12.Die Absicht des Dom Maran ist den Pater Tour-tee , und die Lehre des H. Lyrill zu vertheidigen;zu zeigen, daß die Semiarianer keine andere Meynun.gen von der Gottheit I. Christi gehegt hätten, alsdie katholischen Brschöffe; und daß die Verweigerung,den Ausdruck Oc>nlnIiftrrntirsti8 anzunehmen, als eineSchwachheit angesehen worden, die man entschuld!,gen könnte. Diejenigen, welche diese gelehrte Visier«tation lesen, welche selten geworden, werden gestehen,daß der Verfasser seinen Gegenstand vollkommen wohlabgehandelt habe. Dom le Cerf hat einen guten Ab-riß von dieser Dissertation gemacht bey dem ArtikelDom Maran.
Z. 8an6ki Lrrecilii L^priani Itpilcopi Lartlm-xinenfts et rVInrt^r^ Opera rrä Nil'. coäice8 reco-xnitL et illustraUt üuäio ac labore 8tcpftam Laju-