554 Dom Wilhelm Galbault.
Die zweyte, so aus zweenen Theilen bestehet,die wieder in Hauptstücke abgetheilet werden , erkläretund beweiset die verschiedenen Arten, nach welchenGOkt mit den Menschen geredet von der Schöpfungan bis auf Jesum Christum, und die Unkerweisun-gen , die er ihnen gegeben bey Offenbarung seines Wil-lens.
Die dritte beschäftiget sich mit dem Pentateuchusder Samariter, ihrem Ursprung, den Ursachen desgegenseitigen Hasses, der sich jederzeit zwischen ihnenund den Juden gezeigek, ihren Büchern u. s. w.
Die vierte betrift die Veränderung, die mit derhebräischen Schrift vorgegangen seyn soll bey der Wie»Herkunft aus der babylonischen Gefangenschaft.
Die fünfte betriff die göttliche Eingebung, unddas untrügliche Ansehen der Bücher des alten Testa-mentö.
Die sechste handelt von der Masora, vom Ur-sprung und Nutzen der Vocalpunkte der Masorethenzum Lesen und Verständniß der H. Schrift.
Die siebente handelt von der Cabbala der Juden,von ihrem Ursprung, Ansehen, vom Gebrauch, denein Christ davon machen kann, und von dem Vortheil,den er gegen einen jüdischen Eabbalisten daraus ziehenkann.
Die achte von dem großen Sanhedrin zeigt, daßdieses Gerichte so , wie man es vorstellet, nie unterden Juden vorhanden gewesen, und daß das wahreSanhedrin der Nation erst lange nach der babyloni-schen Gefangenschaft angefangen habe; um eine Ant-wort abzugeben für diejenigen, welche die in der Wei«sagung Jakobs vorher verkündigte Beybehaltung desScepters Juda in ein beständiges Daseyn, und hoch-,ste Gewalt dieses vermeyntlichen Raths setzen.
Die