Dom Joseph Benedikt Vincearis. 58z
Vorrede vorher, worinnen der Verfasser das Alterthum,den Nutzen und die Nothwendigkeit dieser Ermunte-rungen in den Klöstern darthut. Räch dieser Vorredetrift man einen Brief von Dom Malachia, dem Abtvon Trappe, an, worinnen man das Werk und denVerfasser lobet. Der Jnnhalt der Unterredungendieses Bandes sind das jüngste Gericht, das Gelübdeder Sündhaftigkeit, die Einsamkeit, die Beobachtungder Fastenzeit, die Beschallung , die Keuschheit, dieklösterliche Armuth und der Gehorsam.
Der zweyte Band, der zuDrleans bey ebendemselben 1762. gedruckt worden, enthalt klösterlicheUnterredungen auf den Sonntag nach Weyhnachten,die Sonntage nach der Erscheinung, und den SonntagSsptuagesimä. In der Vorerinnerung, welche vordiesem Band stehet, druckt sich derVerfasser also aus:„ Der Gehorsam hat mich veranlasset, dieses Werk„ zu unternehmen: aus Gehorsam hab ich es fortgesetzt.„ Ich unterwerfe mich mit um so mshrerm Ver-„ trauen, da ich bey Erhaltung des Befehls, mein„ Werk fortzusetzen, zugleich Zeugnisse der Genehm«'-„ gung von unsern angesehensten und für die ordent-„ liche Klosterzucht eifrigsten Obern empfangen, und„ ihres Verlangens, dieses Werk durch Unterredungen„ auf alle Sonntage des Jahrs zu seiner Vollkom-„ menheit gebracht zu sehen. Viele einzele Ordens-„ leuke von unserer Congregation, Mönche von andern„ Orden, sogar von weltlichen selber haben entweder„ mündlich oder schriftlich meine Arbeit mit ihrem„ Beyfall beehret, und ein ähnliches Verlangen„ geäußert. Was mich aber unendlich mehr rühret,„ ist der Segen, den der Herr auf die Unterredungen„ zu legen mich gewürdigek.
Der dritte Band, der zu Rouen bey LorenzDumesnil, und zu Orleans bey I.Nouzeau-Monkaut
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