Dom Mommole Geoffroi. 599
ber für die leßte hielt. Er opferte GOtt sein Leben auf,und erinnerte es selber, man möchte ihm die lehrenSakramente reichen. Er empfieng sie mit einer be.wundernswürdigen Andacht. Er hatte gewünscht aufden Festtag des heiligen Johannes des Täufers,des Vaters aller Einsiedler, zu sterben. GOtt erhör,te seine Seufzer, und nahm ihn den 24. des Brach-monatö zu sich. Er wurde von jedermann bedauret inder Stadt Rouen , und hauptsächlich von vornehmenPersonen, welche ihn überaus hochachteten, und an sei-nem Umgang ein sonderbares Vergnügen hatten. Erhatte die Werke des H. Auguftin vollkommen inne,die er beständig gelesen hatte. Er hatte eine Ausle.gung über die ganze heilige Schrift angefangen, undhauptsächlich aus den Schriften dieses unvergleichlichenKirchenlehrers geschöpfte.
Dom Mommole Geoffroi.
FA^om Mommole Geoffroi hat zwey Werke ver.
H fertiger, die nicht gedruckt worden. Das ersteist eine Abhandlung Os 1 'kkonnötsts clesmoours. Das zweyte enthält die Vies eälünmes äü8K-eliAeux äs In LonZroZ-Nion äs 8nmr - lVlnur.Der Verfasser wurde zu Samtes den 17. des Herbst,monaks 1615. von Aeltern gezeuget, die mit der Kä«Herey angesteckt waren ; er hatte aber das Glück auchin seinen zartesten Jahren die Rechtschaffcnheit desGlaubens zu bewahren. Er trat ins Kloster Sk.Eu-trope zu Samtes , das damals die genaueste Kloster-zucht von Cluny beobachtete, und legte darinnen seineGelübde ab den 20. des Weinmonaks 16^5. Um dieseZeit wurden die verbesserten Klöster von Cluny mitder Congregation von St. Maur vereiniget. Daaber diese Vereinigung im Jahr 1645. zertrennetwurde, so erhielt Dom Mommole, welcher in der
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