Dom Leonhard Fonteneau. 625
2. l.e krrÄeur 6' OrZues: pur Dom k'mngoisLe6os 6e Letlcs Ksns6iotin äs la LoiiAre^ation6s 8ainr - Maur 6-ms 1' abbaue 6e 8aint - I)en^8cn krance, äs i'^erräsmie ro^ale 6es 8ersncs8 äsLor6saux, et corrslpon6ant 6s cslls 6s ?ari8.Liier Oelaint st 8aiiiant 1766.-1770. ni toi. avsoL§ures. Dieses große Werk besiehst aus vier Thei-len. Der erste enthält die Beschreibung der Orgel,um solche von Grund ans kennen zu lernen. Der zwey-te lehret sie verfertigen, und jeden Handgriff dabey um-ständlich zu beschreiben. Der dritte unterrichtet dieOrgelspieler in der Erhaltung und Unterhaltung desWerkes, in der Zusammenziehung der Register u. s.
In dem vierten Theil wird D. Bedos die Beschrei-bung der kleinen Stubenorgekn, und der Walzenor-geln liefern, welche gemeiniglich mit einer Kurbel ge-spielet werden. Um dieses Werk insbesondere bekanntzu machen, müßte man den Inhalt von einer großenAnzahl Hauptstücke, daraus es bestehet, umständlichbeschreiben.
Dom Leonhard Fonteneau.
^T^om Leonhard Fonteneau, gebohren zu Iullyim Kirchenfprengek von Bourges, hat seineGelübde in seinem ein und zwanzigsten Jahrin der Abtey St. Allire in Clermont-Ferrand den 7.des HerstmonakS 1726. abgelegt. Er unternahm imJahr 1741. gemeinschaftlich mit Dom Joseph Ma-ria Boudec nicht nur an der Geschichte von Poitou,sondern auch an der von ganz Aquitonien zu arbeiten.Da der Tod seinen Gesellschafter der Studien im Jahr174z. entrissen hatte, so ließ er den Muth nicht sinken.Ohne Unterlaß lag er der Aufsuchung der Diplomen,Charten, Urkunden und anderer Denkmäler ob, diezu der Geschichte der Provinzen von Poitou, Aunis,und Saintonge gehören. Er hat seine Abschriften vonTass.Gel.Gesch.v.S.Ma,rr.II.TH. Rr den